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26.02.2021  Strategie
Was war diese Woche wichtig?
Druck & Medien verleiht den Preis für das Lebenswerk, Druckfarben könnten teurer werden und Druckereien müssen besser beraten.
Druck & Medien verleiht den Preis für das Lebenswerk an Irmgard und Rudolf Abt von der Abt Mediengruppe in Weinheim. Sie waren 40 Jahre lang Geschäftsführer der Druckerei und haben sie in dieser Zeit zu einem Kommunikationsspezialisten entwickelt. Im Interview sprechen sie über ihre Strategie.

Tarifverhandlungen sind festgefahren
Keine Bewegung gibt es dagegen in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Die Gespräche sind zum dritten Mal vertagt worden, die nächste Runde findet im März statt. Zu weit liegen die Gewerkschaft Verdi und der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung derzeit noch auseinander. 

Druckfarben könnten teurer werden
Wenig positiv fällt auch das Fazit des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) aus. Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben ging 2020 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent zurück und betrug 5,45 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr erwartet der VdL nur einen ganz leichten Anstieg um 0,5 Prozent. Knappe Rohstoffe könnten zudem die Druckfarben weiter verteuern. 

Druckereien müssen besser beraten
Druckdienstleister leiden wie die Druckfarben- und Druckmaschinenhersteller weiterhin unter der Corona-Krise. Ein Insight Report von Canon zeigt nun, dass Kommunikationsspezialisten von ihren Druckpartnern mehr Beratung und mehr Kreativität erwarten. Die genauen Zahlen gibt es hier

Die virtuelle drupa bekommt Kontur
Die nächste drupa vor Ort in Düsseldorf findet 2024 statt, doch auch dieses Jahr können Drucker drupa-Luft schnuppern: in virtueller Form. Die virtual.drupa wird rund 100 Aussteller umfassen, die Anmeldung läuft bereits. Interessenten können sich hier registrieren. 

Insolvenzverfahren wird abgeschlossen
Das Druck- und Verlagshaus Frankfurt, das bereits 2012 Insolvenz angemeldet hat, schließt das Insolvenzverfahren ab. Betroffen von der Insolvenz war auch die Druckerei in Neu-Isenburg, die geschlossen werden musste. Die knapp 1.000 Gläubiger von Druckerei und Verlag erhalten jetzt eine überdurchschnittliche Quote von rund 25 Prozent. 

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