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News / Inline-Prägung in den Lack
04.03.2011  Wirtschaft
Inline-Prägung in den Lack
Mit dem Verfahren Inline Impress von Manroland können Druckunternehmen in der Faltschachtelherstellung den Aufträgen dreidimensionale und haptische Effekte verleihen. Dabei können Linien, Flächen, Muster und Formen geprägt werden.
Beim Prägen mit Inline Impress ist kein gesonderter Bearbeitungsschritt nötig. Ein voluminöser Bedruckstoff ist die Basis: Inline Impress bringt mit einer speziellen Prägeplatte im Lackwerk eine Strukturierung auf das Druckbild auf. Die Strukturierung erfolgt durch eine Prägung innerhalb des Druckprozesses ohne Deformation der Rückseite.

Statt den Bedruckstoff selbst zu prägen, wird die Struktur in einen prägbaren UV-Lack gepresst. Die gezielte Trocknung spielt dabei eine ebenfalls eine wichtige Rolle. Vorteilhaft ist eine Druckmaschine mit Doppellackwerk. Eine UV-Ausstattung muss vorhanden sein. Als Bedruckstoff wird hochvolumiger Karton ab 230 g/qm eingesetzt. Farbe und Lack stammen von Printcom, denn sie sind auf das Verfahren abgestimmt. Ferner ist eine Prägeplatte nötig.

Das Verfahren ist zum Patent angemeldet und Manroland vergibt Lizenzen zum Einsatz der Technik. Das Lizenzpaket enthält neben der Lizenzurkunde eine detaillierte Verfahrensbeschreibung und einen Schulungstag durch einen Manroland-Mitarbeiter vor Ort, außerdem eine Basisausstattung von Farbe und Lack sowie die erste Prägeplatte. Die Druckerei Hammesfahr in Haan nutzt Inline Impress bereits seit einiger Zeit zur Veredelung von Faltschachteln und anderen Druckerzeugnissen. (kü)
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