Progroup hat seinen Aufsichtsrat im Anschluss an den Führungswechsel im Vorstand neu aufgestellt. Mit Harald Schwager, Julia Arlinghaus und Thomas Kölbl ziehen drei neue Mitglieder in das Kontrollgremium des Verpackungsherstellers ein.
Der Wellpapphersteller Progroup stellt sein Kontrollgremium neu auf. Mit Harald Schwager, Julia Arlinghaus und Thomas Kölbl ziehen drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat ein. Gleichzeitig scheiden der bisherige Vorsitzende Rainer Dietmann, Rudi Wimmer sowie Unternehmensgründer Jürgen Heindl aus dem Gremium aus. Christian Buchel bleibt weiterhin Mitglied und übernimmt die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden.
"Nachdem wir den Generationswechsel im Vorstand erfolgreich vollzogen haben, setzen wir diesen konsequenten Weg nun auch im Aufsichtsrat fort. Mit den drei neuen Mitgliedern gewinnen wir Persönlichkeiten von außergewöhnlicher fachlicher Breite, die Progroup auf dem weiteren Wachstumskurs mit unternehmerischer Erfahrung, wissenschaftlicher Exzellenz und finanzieller Expertise begleiten werden", sagt CEO Maximilian Heindl.
Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Harald Schwager bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung aus Führungspositionen der internationalen Chemieindustrie mit. Julia Arlinghaus deckt als Expertin die Bereiche Produktion, Automatisierung, Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz ab. Thomas Kölbl, langjähriger Finanzvorstand der Südzucker AG, verstärkt das Gremium in den Bereichen Finanzsteuerung, Controlling und Kapitalmarktfragen.
Mit dem Ausscheiden von Jürgen Heindl endet nach über 30 Jahren die aktive Prägung des Unternehmens durch den Gründer. Er hatte Progroup 1991 aufgebaut und über drei Jahrzehnte lang als Vorstandsvorsitzender geleitet, bevor er 2022/2023 in den Aufsichtsrat wechselte. "Unser Vater hat Progroup zu dem gemacht, was es heute ist. Sein unternehmerisches Lebenswerk, seine Weitsicht und seine tiefe Verbundenheit mit dem Familienunternehmen bleiben prägend für unsere Kultur und unsere Werte", betont Vinzenz Heindl, CSO des Unternehmens.
Das Landauer Unternehmen betreibt drei Papierfabriken, 14 Wellpappformatwerke, ein Logistikunternehmen sowie zwei Waste-to-Energy-Kraftwerke in sechs mitteleuropäischen Ländern. Mit rund 1.800 Mitarbeitenden erwirtschaftete der Konzern im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.
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