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Kirsten Hommelhoff (Bild: BVDM)
30.09.2026  Strategie
Verbände starten Informationsinitiative
Der Bundesverband Druck und Medien hat mit seinen acht Landesverbänden die Initiative "Umwelt. Fakten. Print." ins Leben gerufen. Ziel ist es, Wissen über die Umweltwirkungen von Printprodukten zu vermitteln und die Debatte über nachhaltige Kommunikationsmedien zu versachlichen.
Der Bundesverband Druck und Medien hat zusammen mit seinen acht Landesverbänden die bundesweite Informationsinitiative "Umwelt. Fakten. Print." gestartet. Die Kampagne soll die Wahrnehmung gedruckter Erzeugnisse als nachhaltige Kommunikationsmedien stärken und der Branche sowie ihren Kunden eine verlässliche Datenbasis für Umweltentscheidungen liefern.


Die Initiative bündelt Kennzahlen sowie Quellen zu Themen wie Papier, Recycling, Verpackungen und den Umweltbilanzen von Print- und Digitalmedien. Den Mitgliedsunternehmen wird dabei ein Werkzeugkasten für die eigene Umweltkommunikation bereitgestellt, der unter anderem Anzeigen, Plakatmotive und Online-Inhalte umfasst. "Die Diskussion über die Umweltwirkung von Print braucht weniger pauschale Versprechen und mehr belastbare Fakten", erklärt Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Druck und Medien. Wer nachhaltige Entscheidungen treffen wolle, benötige fundierte Informationen statt vereinfachter Botschaften.


Die Orientierungshilfe richtet sich an die gesamte Wertschöpfungskette der Branche – darunter Druckereien, Agenturen, Printbuyer, Handel und Verbraucher. Angesichts strengerer europäischer Vorgaben zu Umweltaussagen unterstützt die Initiative Betriebe dabei, eigene Nachhaltigkeitsangaben transparent zu belegen.


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