Sophie Molendyk, absolviert eine Ausbildung zur Mediengestalterin, Fachrichtung Projektmanagement bei Toppack Bergs in Ahaus. Im Interview verrät sie, was sie an ihrem Beruf begeistert, wo die Druckindustrie noch Nachholbedarf hat und wann sie sich bei der Arbeit wertgeschätzt fühlt.
Was hat Sie in die Grafik-, Medien- und Druckbranche gebracht? Für mich stand früh fest, dass ich einen Job suchen möchte, in dem ich meine Kreativität ausleben kann. Besonders spannend finde ich, dass man an Projekten arbeitet, die später vielen Menschen alltäglich begegnen. Für mich fühlt sich das nicht an wie ein Beruf, sondern eher wie ein Hobby, welches ich tagtäglich ausübe.
Was hat Sie für den Beruf begeistert? Ich erinnere mich noch gut daran, dass mein Bruder im Kunstunterricht einmal eine Verpackung beziehungsweise eine Dose mit einem eigenen Logo gestalten musste. Als er sie mir gezeigt hat, fand ich das total spannend und wollte das auch unbedingt machen. Irgendwie ist mir dieser Moment bis heute im Gedächtnis geblieben und wahrscheinlich hat der Moment damals mein Interesse an Gestaltung schon geweckt.
Wie erklären Sie Branchenfremden Ihre Begeisterung? Mich begeistert vor allem, dass Menschen meine Projekte später in den Händen halten oder jeden Tag sehen können. Hinter jedem Design steckt Kreativität, Planung und jede Menge Arbeit. Gerade jetzt, wo KI einen immer größeren Teil einnimmt, finde ich es umso spannender, wenn Ideen wirklich von Menschen kommen.
Welche Trends oder Innovationen verfolgen Sie aktuell am liebsten? Ich finde es total spannend zu sehen, wie sich Trends entwickeln und welche Möglichkeiten KI bietet. Trotzdem merke ich, dass Printprodukte weiter besonders sind, auch wenn heute vieles digital läuft. Gerade diese Mischung aus Printmedien und digitalen Medien macht den Bereich so abwechslungsreich und interessant.
Wo läuft es in der Druckindustrie noch nicht ganz rund? Gerade bei der Digitalisierung und Automatisierung gibt es in der Druckindustrie noch einiges zu tun. Außerdem denke ich, dass KI eher als Unterstützung dient statt als Konkurrenz. Wenn man sie sinnvoll benutzt, können viele Abläufe einfacher werden. Das kann Unternehmen helfen, nachhaltiger und schneller zu arbeiten.
Wie sieht für Sie ein Arbeitsumfeld aus, in dem Sie sich wertgeschätzt fühlen? Für mich gehört ein offener und ehrlicher Umgang miteinander dazu. Ich möchte meine Ideen einbringen dürfen, Verantwortung übernehmen und das Gefühl haben, dass ich ein Teil des Teams bin.
Was macht für Sie eine gute Führungskraft aus? Eine gute Führungskraft sollte offen kommunizieren können, ihr Team unterstützen und Vertrauen geben. Mir ist wichtig, dass man Fragen jederzeit stellen darf. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass man die Möglichkeit bekommt, Verantwortung zu tragen und sich weiterzuentwickeln.
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