Heidelberger Druckmaschinen hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027 einen Umsatz von 404 Millionen Euro erzielt und damit die eigenen Erwartungen erfüllt.
Heidelberger Druckmaschinen setzt seinen Weg zu einem breiter aufgestellten Technologieunternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027 fort. Neben der Expansion im Kerngeschäft durch die Übernahme des Lifecycle-Geschäfts von Manroland Sheetfed sowie der Produktion von Polar erschließt das Unternehmen neue Marktchancen bei Energiespeichern und im Verteidigungssektor. In Kooperation mit Phenogy steigt die Tochtergesellschaft HD Advanced Technologies in die Fertigung von Natrium-Ionen-Batteriespeichern ein. Zudem strebt die Tochter Onberg eine Partnerschaft mit dem ukrainischen Drohnenentwickler Skyeton an und hat in Brandenburg einen Live-Hub für Drohnenabwehr eröffnet.
Das erste Quartal verlief für Heidelberger Druckmaschinen im Rahmen der Erwartungen. Der Auftragseingang erreichte 537 Millionen Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 559 Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 404 Millionen Euro zurück, verglichen mit 466 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als wesentlicher Grund für den Rückgang gilt das Auslaufen eines staatlichen Investitionsprogramms in Italien. Zuwächse in China, Großbritannien und Brasilien konnten diesen Effekt nur teilweise ausgleichen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 0,2 Prozent nach 4,4 Prozent im Vorjahresquartal. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf minus 32 Millionen Euro.
"Unsere Investitionen anhand der strategischen Agenda prägen das laufende Geschäftsjahr von Heidelberg. Wir wollen die Marktposition des Unternehmens weiter stärken und neue Potenziale erschließen. Damit legen wir die Basis für profitables Wachstum und nachhaltige Wertsteigerung in den kommenden Jahren", sagt Jürgen Otto, Vorstandsvorsitzender von Heidelberger Druckmaschinen.
Trotz des verhaltenen Starts bestätigt Heidelberger Druckmaschinen die Prognose für das Gesamtjahr 2026/2027. Das Management rechnet weiterhin mit einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau sowie einer Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge.
"Im Kerngeschäft investieren wir gezielt in Wachstumsmärkte und stärken damit auch unser Service-, Verbrauchsmaterial- und Ersatzteilgeschäft", erklärt David Schmedding, Vorstand Technologie und Vertrieb bei Heidelberger Druckmaschinen. "Dabei können wir den Anteil wiederkehrender Umsätze erhöhen und das eher konjunkturabhängige Neumaschinengeschäft besser ausbalancieren."
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