Für den Werbemittel-Direktvertrieb Kurt Hoffmann aus Bad Kreuznach wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Nun wird nach einem strategischen Investor gesucht.
Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen von Kurt Hoffmann angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald von der Kanzlei Schmidt bestellt, der von Rechtsanwalt Alexander Lamberty unterstützt wird.
Das 1971 gegründete Unternehmen bietet ein breites Leistungsspektrum im Bereich Werbeartikel und Veredelung an, darunter verschiedene Druckverfahren, Laserbeschriftung, Gravur sowie Textildruck und Stickerei.
Mit der Investorensuche wurde die auf Sondersituationen spezialisierte Mentor beauftragt. Das Unternehmen verfügt über eigene Produktions- sowie Lagerkapazitäten und eine hohe Wertschöpfungstiefe inklusive Logistik. "Unser Fokus liegt auf Marktbegleitern im Direktvertrieb, die eine stärkere Marktdurchdringung oder eine Sortimentsdiversifikation anstreben.
Darüber hinaus ist auch denkbar, dass ein größerer, ggf. im Ausland ansässiger Hersteller die Strukturen von Kurt Hoffmann für einen eigenen Markteintritt in Deutschland nutzen möchte", erklärt Uwe Borgers, Vorstand von Mentor.
Potenzielle Interessenten können bis Ende August ihr Interesse bekunden, indikative Angebote werden bis Mitte oder Ende September angestrebt.
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