Die Druck- und Medienunternehmen in Deutschland investieren weiterhin auf hohem Niveau, konzentrieren sich dabei aber vorrangig auf Ersatzbeschaffungen und die Reduzierung von Kosten. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Der Bundesverband Druck und Medien hat zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie 19 weiteren Wirtschaftsverbänden von März bis April eine Befragung zum Finanzierungsklima durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigen ein relativ stabiles Finanzierungsklima im Vergleich zur letzten Erhebung aus dem Jahr 2024. Die Investitionstätigkeit in der Branche bleibt zwar hoch, richtet sich jedoch vor allem auf Kostensenkungen sowie Ersatzinvestitionen aus. Die Betriebe konzentrieren sich damit darauf, bestehende Maschinen, Anlagen und die technische Infrastruktur funktionsfähig zu halten, während erweiternde Investitionen in den Hintergrund rücken.
Den Zugang zu Krediten bewerten die Druck- und Medienunternehmen insgesamt weiterhin eher positiv. Allerdings zeigt sich ein deutliches Gefälle nach der Betriebsgröße: Betriebe mit einem Jahresumsatz von unter 1 Million Euro haben signifikant größere Hürden bei der Kreditvergabe als Großunternehmen. Während sich die Eigenkapitalquote in der Branche stabil präsentierte, zeichnet sich bei den Ratingnoten der Unternehmen eine Eintrübung ab.
Sie möchten täglich News von Druck & Medien erhalten? Hier können Sie unseren neuen Newsletter abonnieren, der täglich um 6 Uhr erscheint.