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21.07.2026  Technik
Druckereien brauchen Schutzkonzepte gegen Cyberkriminalität
Die fortschreitende Digitalisierung zum Smart Print Shop erhöht die Verwundbarkeit von Druckereien durch Angriffe aus dem Netz deutlich. Angesichts der Verarbeitung sensibler Kundendaten wird die IT- und Datensicherheit für Betriebe zum zentralen Erfolgsfaktor.
Durch die Vernetzung von Druckmaschinen, ERP-Systemen und Web-to-Print-Portalen entstehen in der Druckindustrie neue Angriffsflächen für Cyberkriminalität. Da Druckbetriebe täglich sensible Informationen wie Mailings oder vertrauliche Berichte verarbeiten, bildet die IT- und Datensicherheit eine wesentliche Grundlage für den geschäftlichen Erfolg. Eine lückenlose Absicherung erstreckt sich dabei über den gesamten Workflow – vom Dateneingang über die Vorstufe und Druckserver bis hin zur sicheren Vernichtung von Makulatur.


Zusätzliche Komplexität entsteht durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die zwar Arbeitsprozesse optimiert, aber zeitgleich neuartige Cyberangriffe wie automatisierte Ransomware-Attacken ermöglicht. Experten raten Unternehmen deshalb zu einer Kombination aus technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen. Dazu zählen die Trennung von Verwaltungs- und Produktionsnetzwerken, die Nutzung der Multi-Faktor-Authentifizierung sowie regelmäßige Schulungen der Beschäftigten, um Risiken durch Phishing oder Datenlecks zu minimieren.

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