Mit der neuen ChromaStar-Serie bringt Heidelberg ein modulares Farbdosiersystem für die automatisierte Produktion von Sonderfarben in Druckereien auf den Markt. Die Lösung soll insbesondere im Verpackungsdruck die Produktivität steigern.
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg baut sein Angebot im Lifecycle-Bereich aus. Die neue ChromaStar-Serie umfasst die modular aufgebauten Modelle X, S, M und P, die das Mischen von Sonderfarben direkt in der Druckerei ermöglichen. Die Systeme verarbeiten konventionelle, UV- und migrationsarme Saphira-Farben für Food- und Non-Food-Anwendungen. Das kompakte Modell ChromaStar S, das für ein jährliches Sonderfarbenvolumen von einer bis zehn Tonnen ausgelegt ist, steht bereits am Standort Wiesloch-Walldorf für Kundenvorführungen bereit.
Das Dosiersystem lässt sich über die herstellereigene Software-Struktur digital in den Workflow integrieren, um Farbdefinition, Rezeptur, Dosierung und Kontrolle zu vernetzen. Heidelberg zielt mit der Neuerung auf die Anforderungen von Verpackungsbetrieben, um den manuellen Aufwand und Lieferkettenrisiken bei Sonderfarben zu minimieren.
"Mit der neuen ChromaStar-Serie bieten wir unseren Kunden, insbesondere im Verpackungsdruck, eine hochintegrierte Lösung, die Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit gleichermaßen verbessert", erklärt David Schmedding, Vorstand Technologie & Vertrieb bei Heidelberg. Gleichzeitig baue das Unternehmen die eigene Position auf dem Markt für Verbrauchsmaterialien weiter aus und erschließe zusätzliches Wachstumspotenzial im Verpackungssegment.
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