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News / Geschäftsklima in der Druckbranche hellt sich auf
Auch die Geschäftserwartungen haben sich verbessert. (Grafik: BVDM)
01.07.2026  Wirtschaft
Geschäftsklima in der Druckbranche hellt sich auf
Der Geschäftsklimaindex der deutschen Druck- und Medienindustrie ist im Juni im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Prozent auf 89,0 Punkte gestiegen. Laut Bundesverband Druck und Medien verbesserten sich damit sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate.
Das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienindustrie verzeichnete im Juni 2026 eine Aufhellung. Der vom Bundesverband Druck und Medien ermittelte saisonbereinigte Geschäftsklimaindex stieg gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent auf 89,0 Punkte. Trotz des Zuwachses lag der Index noch um 2,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Aufhebung resultiert aus verbesserten Werten für die aktuelle Lage sowie optimistischeren Erwartungen.


Der saison- und kalenderbereinigte Geschäftslageindex legte im Juni 2026 im Vergleich zum Mai um 3,1 Prozent zu und notierte bei 90,1 Punkten. Damit liegt er rund 5,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Von den befragten Betrieben bewerteten 8 Prozent ihre Lage als positiv, 70 Prozent als befriedigend und 22 Prozent als negativ. Der saisonbereinigte Saldo verbesserte sich von minus 19 auf minus 14 Punkte.
Auch der Auftragsbestand wurde wieder besser beurteilt, obwohl die Gesamtlage angespannt bleibt. 6 Prozent der Unternehmen schätzten die Auftragslage als positiv ein, 62 Prozent als befriedigend und 32 Prozent als negativ. Der Saldo stieg auf minus 27 Prozentpunkte, was eine deutliche Steigerung zum Vorjahreswert von minus 46 Prozentpunkten bedeutet.
 
Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate spiegeln ebenfalls einen Aufwärtstrend wider. Der saisonbereinigte Index der Erwartungen kletterte um 2,3 Prozent auf 87,8 Punkte, bleibt jedoch 10,6 Prozent hinter dem Vorjahresmonat zurück. Für das nächste halbe Jahr rechnen 5 Prozent der Betriebe mit besseren Geschäften, 73 Prozent mit einer gleichbleibenden Entwicklung und 22 Prozent mit einer Verschlechterung. Der Saldo verbesserte sich von minus 34 auf minus 31 Punkte. Bei den Verkaufspreisen für die nächsten drei Monate erwarten 22 Prozent der Firmen steigende, 72 Prozent gleichbleibende und 6 Prozent sinkende Preise.
 
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