In vielen Fällen verursacht Printwerbung weniger CO₂-Emissionen als digitale Werbeformate. Darüber berichtet der Verband Druck | Medien Österreich anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni. Bezug nimmt der Verband auf eine Ökobilanz-Studie des Öko-Instituts Freiburg, die Print- und Online-Werbung hinsichtlich ihres Treibhausgaspotenzials vergleicht.
In vielen Fällen verursacht Printwerbung weniger CO₂-Emissionen als digitale Werbeformate. Darüber berichtet der Verband Druck | Medien Österreich anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni. Bezug nimmt der Verband auf eine Ökobilanz-Studie des Öko-Instituts Freiburg, die Print- und Online-Werbung hinsichtlich ihres Treibhausgaspotenzials vergleicht.
Besonders deutlich falle demnach der Unterschied bei Prospekten aus. Gedruckte Werbeprospekte weisen laut Studie einen deutlich geringeren CO₂-Fußabdruck auf als vergleichbare Online-PDFs. Auch Anzeigen in Tageszeitungen schneiden beim Treibhausgaspotenzial besser ab als Online-Werbebanner.
Für die Untersuchung wurden 52 Printprodukte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden analysiert und mit ihren digitalen Pendants verglichen. Als wichtige Einflussfaktoren identifizierten die Forschenden unter anderem die Papierqualität, das Datenvolumen digitaler Inhalte, die Betrachtungsdauer von Online-Werbung, die Reichweite sowie den verwendeten Strommix.
Die Studienautoren betonen, dass Online-Werbung nicht automatisch klimafreundlicher ist als Print. Vielmehr komme es auf die konkrete Ausgestaltung und den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Werbeform an. Besonders bei Prospekten bleibt Print den Ergebnissen zufolge auch unter unterschiedlichen Annahmen meist im Vorteil.
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