Für die österreichische Druckereigruppe Salzkammergut-Media gibt es keine Sanierungslösung. Das Unternehmen hat den ursprünglich geplanten Sanierungsplan zurückgezogen. Eine Abstimmung der Gläubiger über die vorgeschlagene Quote von 20 Prozent wird damit nicht mehr stattfinden.
Für die österreichische Druckereigruppe Salzkammergut-Media gibt es keine Sanierungslösung. Das Unternehmen hat den ursprünglich geplanten Sanierungsplan zurückgezogen. Eine Abstimmung der Gläubiger über die vorgeschlagene Quote von 20 Prozent wird damit nicht mehr stattfinden. Nach Angaben von Creditreform haben im Insolvenzverfahren bislang 211 Gläubiger Forderungen von insgesamt rund 5,2 Millionen Euro angemeldet. Als Gründe für das Scheitern der Sanierung werden massive Umsatzrückgänge und die anhaltend schwierige Auftragslage in der Druckbranche genannt. Bereits im März wurden vier Standorte in Rohr, Traun, Freistadt und Bad Ischl geschlossen. Von ursprünglich 66 Beschäftigten sind nach den Schließungen noch 22 Mitarbeitende im Unternehmen tätig. Die weitere Abwicklung erfolgt nun im Rahmen eines Konkursverfahrens durch den Masseverwalter.
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