UPM und Sappi haben die nächste Etappe ihres geplanten Gemeinschaftsunternehmens im Bereich grafischer Papiere erreicht: Beide Konzerne unterzeichneten jetzt eine verbindliche Vereinbarung für das Joint Venture. Eingebracht werden sollen das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers sowie das europäische Grafikpapiergeschäft von Sappi.
UPM und Sappi haben die nächste Etappe ihres geplanten Gemeinschaftsunternehmens im Bereich grafischer Papiere erreicht: Beide Konzerne unterzeichneten jetzt eine verbindliche Vereinbarung für das Joint Venture. Eingebracht werden sollen das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers sowie das europäische Grafikpapiergeschäft von Sappi.
Das Gemeinschaftsunternehmen soll unabhängig operieren und laut Unternehmen Synergien von rund 100 Millionen Euro pro Jahr erzielen – etwa durch optimierte Produktions- und Logistikstrukturen sowie effizientere Beschaffung. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit im schrumpfenden Markt für grafische Papiere zu stärken und die Versorgungssicherheit in Europa langfristig zu sichern.
UPM bewertet sein eingebrachtes Geschäft mit rund 1,1 Milliarden Euro, Sappi sein Europageschäft mit 320 Millionen Euro. Zudem wurde bereits eine Finanzierung über 600 Millionen Euro gesichert. Für UPM bedeutet die Transaktion zugleich eine stärkere Fokussierung auf wachstumsstärkere Geschäftsbereiche außerhalb des klassischen Grafikpapiermarkts.
Die geplante Fusion steht weiterhin unter kartellrechtlichem Vorbehalt. Die EU-Kommission hatte Ende April ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Auch Behörden in den USA und China müssen noch zustimmen. Mit einem Vollzug rechnen die Unternehmen bis Ende 2026.
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