Please wait...
News / BVDM kritisiert geplante EUDR-Entlastungen als unzureichend
28.05.2026  Wirtschaft
BVDM kritisiert geplante EUDR-Entlastungen als unzureichend
Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) hält die geplanten Vorschläge der EU-Kommission zur Revision der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) für nicht konsequent genug. Zwar begrüßt der Verband, dass Druckprodukte wie Zeitungen, Bücher und Kataloge künftig ausgenommen werden sollen. Für andere Druckerzeugnisse wie Verpackungen oder Etiketten blieben jedoch weiterhin erhebliche bürokratische Risiken bestehen.
Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) hält die geplanten Vorschläge der EU-Kommission zur Revision der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) für nicht konsequent genug. Zwar begrüßt der Verband, dass Druckprodukte wie Zeitungen, Bücher und Kataloge künftig ausgenommen werden sollen. Für andere Druckerzeugnisse wie Verpackungen oder Etiketten blieben jedoch weiterhin erhebliche bürokratische Risiken bestehen.
 
Kritisch sieht der BVDM vor allem mögliche nachträgliche Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette. Der Verband warnt davor, dass insbesondere kleine und mittelständische Druckereien indirekt erneut mit umfangreichen Dokumentations- und Nachweispflichten belastet werden könnten. BVDM-Hauptgeschäftsführerin Kirsten Hommelhoff fordert daher weitergehende Vereinfachungen für Unternehmen der nachgelagerten Lieferkette.
 
Die vollständige Stellungnahme „EUDR – Vorschläge zur Entlastung der nachgelagerten Lieferkette reichen nicht aus“ ist hier abrufbar: BVDM-Stellungnahme zur EUDR.
 
Sie möchten täglich News von Druck & Medien erhalten? Hier können Sie unseren neuen Newsletter abonnieren, der täglich um 6 Uhr erscheint.

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Bestellen Sie jetzt den Newsletter von Druck & Medien!