Der Chemiekonzern BASF fokussiert sich in der nächsten Phase seiner Unternehmensstrategie "Winning Ways" auf die Stärkung und das Wachstum seiner Kernbereiche.
BASF leitet die nächste Phase seiner Strategie "Winning Ways" ein und konzentriert sich nach der nahezu abgeschlossenen Herauslösung der eigenständig operierenden Geschäfte auf sein Kerngeschäft. Ein neu geschaffenes "Core Transformation Office" übernimmt die Umsetzung einheitsübergreifender Transformationsprojekte, die alle Kernbereiche, Service-Einheiten und das Corporate Center umfassen. Die Leitung dieser Einheit übernimmt Julia Raquet, die in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden Markus Kamieth berichtet. Das dazugehörige Programm namens "CoreShift" soll bis zum Jahr 2029 die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft im Vergleich zu 2024 um bis zu 20 Prozent senken.
"Unsere Kerngeschäfte stehen für starke Marktpositionen, und dafür, Innovationen voranzutreiben, und die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen", sagt Markus Kamieth. Mit der Herauslösung der eigenständig aufgestellten Geschäfte schaffe man einen fokussierteren Kern. Das Ziel sei es, in den Kerngeschäften höchste Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen und Synergien zur Steigerung der Ertragskraft zu nutzen.
Die Kernbereiche von BASF umfassen die vier Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions sowie Nutrition & Care. Diese Einheiten erwirtschaften gemeinsam einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro. Zu den Hebeln der Transformation gehören laut Konzernangaben die Vereinfachung von Prozessen und Organisationen, weltweit harmonisierte Geschäftsprozesse, standardisierte IT-Lösungen über ein eigenes ERP-System für die Kerngeschäfte sowie der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
"Die Aufstellung unserer Kerngeschäfte zu vereinfachen, ist entscheidend, um höchste Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und profitables Wachstum voranzutreiben", erklärt Julia Raquet.
Die Arbeiten daran umfassten auch die Restrukturierung des größten Verbundstandorts in Ludwigshafen sowie die Neuausrichtung der globalen Service-Einheiten. Insgesamt erzielte die BASF-Gruppe im Jahr 2025 einen weltweiten Gesamtumsatz von rund 60 Milliarden Euro und beschäftigt rund 108.000 Mitarbeitende.
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