Vendo hat alle Anteile der Enve Print Services übernommen und erweitert damit das eigene Portfolio im Verpackungsbereich. Die Produktion des in Gersthofen ansässigen Spezialisten wird in das Stammwerk von Vendo nach Vöcklabruck verlagert.
Der Druckdienstleister Vendo will seine Marktposition durch eine strategische Akquisition ausbauen. Das Unternehmen übernimmt rückwirkend zum April 2026 die Anteile der Enve Print Services zu 100 Prozent.
Das bayerische Unternehmen aus Gersthofen hat sich auf Spezialverpackungen für die Optikbranche, Geschenkverpackungen sowie auf die Produktion von Etiketten fokussiert. Während der Maschinenpark und das Know-how in das Vendo-Stammwerk im österreichischen Vöcklabruck integriert werden, bleibt Enve Print Services als eigenständige Tochtergesellschaft für den Handelsbereich aktiv. Das deutsche Team soll von dort aus die Kundenbeziehungen weiterführen.
"Diese Integration ist für beide Seiten eine Chance zum gemeinsamen Wachstum", erklärt Rainer Bollmann, Geschäftsführer von Vendo. "Wir bündeln unsere Stärken, lernen voneinander und schaffen damit die Grundlage für nachhaltigen Erfolg."
Die Geschäftsleitung der Tochtergesellschaft übernimmt Florian Wollner, der den Integrationsprozess steuern wird. Die bisherigen Führungskräfte Stefanie Huber und Stefan Ludwig verbleiben in der Geschäftsleitung des Unternehmens. Wollner betont, dass Enve Print Services durch die Partnerschaft künftig umfassendere Lösungen im Druck- und Verpackungsbereich als Komplettanbieter realisieren könne.
Das Bild zeigt (v.l.): Florian Wollner, Stefanie Huber, Rainer Bollmann, Stefan Ludwig
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