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News / Fespa startet neuen Print Census
Druckereien haben beim Thema KI Nachholbedarf. (Bild: Fespa)
13.05.2026  Wirtschaft
Fespa startet neuen Print Census
Der Branchenverband Fespa hat den Start des Print Census 2026 angekündigt. Parallel dazu zeigen die nun veröffentlichten Ergebnisse der Umfrage aus dem Jahr 2025 deutliche Investitionshürden bei kleinen und mittleren Druckdienstleistern.
Die Fespa weitet ihre globale Marktstudie aus und widmet sich im Print Census 2026 den Schwerpunkten E-Commerce, Fachkräftemangel sowie Rentabilität unter Preisdruck. Damit führt der Verband die in Zusammenarbeit mit Keypoint Intelligence realisierte Datenreihe fort, die Druckern und Werbetechnikern weltweit als Orientierungshilfe dient.

Während die neue Umfrage bereits angelaufen ist, verdeutlichen die Ergebnisse der 2025er-Studie, an der 774 Unternehmen aus 89 Ländern teilnahmen, eine Diskrepanz zwischen technologischer Verfügbarkeit und praktischer Umsetzung im Betrieb.

Die Auswertung für 2025 zeigt, dass 75 Prozent der Druckunternehmen weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen, was die Investitionskraft bremst. Fast die Hälfte der Befragten nutzt bisher keinerlei Automatisierungstools, und rund 40 Prozent setzen keine Künstliche Intelligenz ein.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit klafft eine Lücke: 92 Prozent der Betriebe halten das Thema für wichtig, aber nur 40 Prozent haben es fest in ihrer Strategie verankert. Als Hauptgründe für die zögerliche Adaption neuer Lösungen nennt die Fespa hohe Materialkosten, eine schwache Kundennachfrage nach ökologischen Produkten und fehlendes internes Know-how.
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