Die interpack präsentiert noch bis zum 13. Mai in Düsseldorf die Innovationen von mehr als 2.800 Ausstellern.
Noch bis zum bis 13. Mai versammelt die interpack in Düsseldorf die internationale Branche für Processing und Packaging. Mehr als 2.800 Unternehmen aus 65 Nationen zeigen in den Messehallen das gesamte Spektrum von Verpackungsmaschinen und Produktionslinien bis hin zu moderner Prozesstechnik für die Bereiche Lebensmittel, Pharma, Kosmetik und Industriegüter. Ein wesentlicher Treiber der diesjährigen Messe ist die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die ab August 2026 verbindlich greift. Die Branche reagiert auf diese regulatorischen Anforderungen mit der Neuentwicklung von Materialien und veränderten Verpackungskonzepten, um Kreislaufwirtschaft und Recyclingfähigkeit zu stärken.
Trotz eines angespannten wirtschaftlichen Umfelds zeigt sich der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenbau laut Branchenzahlen des VDMA stabil und verzeichnete für das Jahr 2025 ein Produktionsplus sowie Exporte auf hohem Niveau. Diese Entwicklung wird durch die weltweit steigende Nachfrage nach sicher verpackten Lebensmitteln und Arzneimitteln gestützt. Die Messe setzt unter den Schlagworten "Smart Manufacturing", "Innovative Materials" und "Future Skills" Akzente auf eine datenbasierte, ressourceneffiziente Produktion sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik.
Flankiert wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Im "Spotlight Forum" diskutieren Fachleute aktuelle Trends in der Automatisierung und Nachhaltigkeit, während die Initiative "Save Food" Lösungen gegen Lebensmittelverluste thematisiert. Zudem bietet die Plattform "Women in Packaging" Raum für Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Industrie.
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