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06.05.2026  Wirtschaft
Etisys testet neue Durst Tau G3
Etisys hat die Inkjet-Druckmaschine Tau G3 von Durst als Feldtestkunde in Betrieb genommen. Die Installation zielt auf eine gesteigerte Produktivität sowie optimierte Möglichkeiten in der Weiterverarbeitung ab.
Etisys setzt bei der Produktion von Etiketten auf die neueste Generation der Inkjet-Technologie von Durst. Seit September 2025 wird die Tau G3 im Rahmen eines Feldtests eingesetzt. Laut Etisys-Geschäftsführer Thomas Wirkotsch markiert die Maschine einen deutlichen Entwicklungssprung gegenüber dem Vorgängermodell. Dank intensiver Schulungen in Brixen und vor Ort konnte die Fertigung ohne nennenswerte Anlaufphase aufgenommen werden.

Ein technischer Fortschritt liegt in der verbesserten Weiterverarbeitbarkeit der Etiketten, insbesondere bei der Heißfolienprägung und dem Thermotransferdruck. Ermöglicht wird dies durch eine neue Generation von LED-Tinten, die frei von BPA und TPO sind. "Das setzt lediglich voraus, dass ein von uns empfohlenes Farbband verwendet wird, dessen Eignung wir durch umfangreiche Testreihen ermittelt haben", so Wirkotsch. Zudem wurde die Ergonomie beim Rollenwechsel optimiert, um die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen.

Die technische Ausstattung umfasst ein automatisches Registerkontrollsystem zur Reduzierung von Makulatur sowie einen Materialkantenschutz für die Druckköpfe. In der Produktion erreicht die Anlage nun Geschwindigkeiten von bis zu 61 Metern pro Minute mit Weißdruck, während das Vorgängermodell auf 36 Meter pro Minute begrenzt war. Diese Leistungssteigerung ermöglicht es Etisys, Aufträge flexibler zwischen Inkjet- und konventionellem Flexodruck zu kalkulieren. Begleitet wird das Projekt durch Klaus Sedlmayr von Chromos Deutschland.
 
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