Heidelberger Druckmaschinen passt nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen ihdiee Prognose für die bereinigte Ebitda-Marge im Geschäftsjahr 2025/2026 auf rund 6,6 Prozent an. Damit bleibt das Unternehmen unter der ursprünglichen Zielsetzung, während Umsatz und Auftragseingang die Erwartungen erfüllen.
Heidelberg erreicht nach vorläufigem Stand die prognostizierten Ziele beim währungsbereinigten Umsatz sowie beim Auftragseingang. Dennoch liegt die bereinigte Ebitda-Marge mit voraussichtlich 6,6 Prozent unter der prognostizierten Bandbreite. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen die verschlechterte geopolitische Lage seit Ende Februar 2026, negative Währungseffekte sowie eine abgeschwächte Investitionsnachfrage infolge weltweiter Unsicherheiten. Ein im Jahresvergleich veränderter Produktmix trug ebenfalls zur operativen Ergebnisabweichung bei, die sich insbesondere im März 2026 verstärkte.
Parallel dazu investiert Heidelberg in neue Geschäftsfelder außerhalb des Kerngeschäfts. Über den Bereich HD Advanced Technologies entstehen derzeit Anfangsaufwendungen für den Aufbau eines zweiten Standbeins im Verteidigungssektor. Der erfolgreiche Start im Bereich Defense soll es dem Unternehmen ermöglichen, künftig vom wachsenden Verteidigungsmarkt zu profitieren. Trotz der Belastungen beim operativen Ergebnis setzt Heidelberg die eingeleiteten Personal- und Effizienzmaßnahmen weiter um und erreicht die angestrebten Ziele bei den Funktionskosten.
Die endgültigen und geprüften Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird Heidelberg am 10. Juni 2026 vorlegen.
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