Die Lack- und Druckfarbenindustrie bleibt 2026 unter Druck: Der Verband Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) aktualisiert seine Februar-Prognose.
Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie blickt weiterhin auf schwierige Zeiten: In seiner neuen Analyse „Weiter unter Druck und nur vereinzelte Lichtblicke“ vom April 2026 bestätigt der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) die Rückgänge des Vorjahrs 2025 (Inlandsabsatz minus 2,8 Prozent, Umsatz minus 1,2 Prozent) und verschärft die Prognose für 2026 auf einen exakten Absatzrückgang von minus 3 Prozent.
Besonders betroffen sind Druckfarben: Hier sanken die Mengen um rund 5 Prozent auf 168.000 Tonnen im Wert von etwa 680 Millionen Euro, hauptsächlich bedingt durch die anhaltende Schwäche im Publikationsdruck. Die neue Analyse rückt den Außenhandel stärker in den Fokus: Exporte legten moderat um 1 Prozent zu, Importe stiegen sogar um 3,5 Prozent.
„Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd, sodass auch für 2026 mit einer angespannten Marktsituation zu rechnen ist“, warnt Bastian Herfel, Referent Wirtschaft & Finanzen beim VdL. „Für 2026 erwarten wir moderate Zuwächse bei Exporten und Importen, begünstigt durch eine leicht anziehende Konjunktur im Inland und der moderat positiven Entwicklung im Ausland.“
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