Die Fachmesse Interpack präsentiert vom 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf Verpackungslösungen für den Non-Food-Sektor. Im Fokus der Aussteller stehen dabei Materialsubstitution, Kreislaufwirtschaft und die Steigerung der Prozesseffizienz.
Auf der kommenden Interpack in Düsseldorf zeigen zahlreiche Unternehmen neue Ansätze für die Verpackung von Industrie- und Konsumgütern. Ein zentraler Trend ist der Ersatz klassischer Kunststoffe durch nachhaltige Alternativen. So stellt das Unternehmen Siebeck eine vollautomatische Verschnürmaschine aus, die kompostierbare Baumwollkordeln anstelle von Kunststoffumreifungsbändern nutzt. Flöter zeigt Luftpolstersysteme aus biobasierten Folien oder wasserlöslichem Papier, während Follmann biobasierte Klebstoffe und wasserbasierte Druckfarben präsentiert, um fossile Ressourcen zu schonen.
Auch im Bereich der Primärverpackungen und der Logistik werden Materialeinsparungen forciert. AeroFlexx stellt eine Flüssigkeitsverpackung vor, die durch eine integrierte Luftkammerstruktur den Kunststoffverbrauch um bis zu 70 Prozent senkt. Für technische Anwendungen wie Dichtstoffe oder Bauchemie präsentiert Poly-clip System Clip-Automaten, die Flachfolien effizient verarbeiten. Im Bereich der Transportlogistik setzt Auer auf langlebige Mehrwegbehälter und Bag-in-Box-Systeme, die Staubdichtigkeit und Spritzwasserschutz gewährleisten. Die Messe beleuchtet damit das gesamte Spektrum vom Point of Sale bis zum E-Commerce.
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