Druck Chemie ist von der aktuellen Restrukturierung der Schwestergesellschaft Manroland Sheetfed nicht betroffen. Trotz der gemeinsamen Zugehörigkeit zur Langley Holdings operiert der Spezialist für Druckchemikalien eigenständig und meldet stabile Geschäftsabläufe.
Nachdem Manroland Sheetfed Anfang März 2026 ein Schutzschirmverfahren zur Sanierung eingeleitet hatte, betonte Druck Chemie in einer Stellungnahme die Unabhängigkeit der eigenen Geschäftsbereiche. Das Unternehmen, das unter anderem Feuchtmittel, Silikonemulsionen und Waschmittel für verschiedene Druckanwendungen herstellt, unterhält nach eigenen Angaben keine operativen oder finanziellen Verbindungen zum Druckmaschinenhersteller.
Sämtliche Lieferketten und Dienstleistungen bleiben laut dem Hauptsitz in Ammerbuch uneingeschränkt bestehen. Auch die belgische Tochtergesellschaft BluePrint, ein Spezialist für Chemikalien im Pressraum, ist von den Ereignissen bei Manroland Sheetfed nicht tangiert. In den jüngsten Geschäftsberichten der Muttergesellschaft Langley Holdings wurde die Performance des Chemiesegments ausdrücklich als positiv hervorgehoben. Druck Chemie sieht sich daher für die Zukunft gut aufgestellt und setzt den Fokus weiterhin auf die Belieferung der internationalen Druckindustrie mit Verbrauchsmaterialien.
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