Nach der Übernahme von Lexmark bündelt Xerox die Vertriebsaktivitäten im Printbereich und integriert die Lexmark 9er-Serie in sein Portfolio. Die strategische Neuausrichtung soll die Marktpräsenz durch ein einheitliches Vertriebsmodell stärken.
Xerox richtet seinen Marktauftritt neu aus und führt die bislang getrennten Vertriebsorganisationen von Xerox und Lexmark zusammen. Durch die Integration entsteht ein gemeinsames Portfolio aus Druckern, Multifunktionssystemen, Software und Dienstleistungen. Bestehende Kunden und Partner erhalten über ihre gewohnten Ansprechpartner Zugriff auf die Lexmark 9er-Serie, die das A3-Segment von Xerox erweitert.
Die Lexmark 9er-Serie ist laut Unternehmensangaben vollständig kompatibel mit den Managed Print Services und Workflow-Lösungen von Xerox. Die Geräte sind für verschiedene Einsatzbereiche vom Backoffice bis zur industriellen Fertigung konzipiert und verarbeiten Medienformate von A6 bis SRA3. Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit: Die Basis-Multifunktionsgeräte bestehen zu 56 Prozent aus recycelten Materialien, beim Basis-Druckermodell liegt dieser Anteil bei 73 Prozent.
"Dies ist ein bedeutender Fortschritt für unser operatives Geschäft und unsere Marktpräsenz", sagt Jacques-Edouard Gueden, Chief Revenue Officer bei Xerox. Mit dem einheitlichen Portfolio wolle das Unternehmen die operative Konsistenz und den langfristigen Mehrwert für Kunden erhöhen. Die technische Basis der neuen Serie ist auf Wartungsfreundlichkeit ausgelegt, wobei langlebige Komponenten und ein optimiertes Design technische Störungen minimieren sollen. Zudem unterstützen die Systeme gängige Software-Lösungen wie die Xerox App Gallery und verschiedene Cloud-Konnektoren, um digitale Workflows in gemischten Geräteumgebungen zu standardisieren.
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