Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Konzernumsatz auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert und das operative EBIT auf 36,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Damit erreichte das Unternehmen eine Punktlandung innerhalb seiner Prognose.
Koenig & Bauer hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer deutlichen Steigerung der operativen Ertragskraft abgeschlossen. Der Konzernumsatz wuchs um 2,2 Prozent auf 1.302,4 Millionen Euro, verglichen mit 1.274,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative EBIT stieg signifikant von 15,3 Millionen Euro auf 36,6 Millionen Euro. Besonders im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen starken Mittelzufluss von 69,2 Millionen Euro, was zu einem positiven Free Cashflow von 7,3 Millionen Euro für das Gesamtjahr führte.
In den einzelnen Segmenten zeigte sich ein differenziertes Bild: Während Special & New Technologies (S&T) den Umsatz um 6,8 Prozent auf 596 Millionen Euro steigerte, verzeichnete Paper & Packaging (P&P) ein leichtes Plus von 0,9 Prozent auf 741,5 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag mit insgesamt 1,2 Milliarden Euro erwartungsgemäß unter dem Vorjahr, das durch die Messe drupa und Großaufträge der US-Bundesdruckerei geprägt war. Dennoch bildet der Auftragsbestand von 970,6 Millionen Euro eine solide Basis für das laufende Jahr.
"Die Ergebnisse des Jahres 2025 belegen die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung", kommentiert Vorstandsvorsitzender Stephen Kimmich die Zahlen. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung der operativen Stabilität und prognostiziert ein operatives EBITDA von rund 80 Millionen Euro bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Ab 2026 stellt Koenig & Bauer seine Prognoseberichterstattung auf das operative EBITDA um, um die Vergleichbarkeit zu erhöhen und den Fokus stärker auf die Cash-Generierung zu richten.
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