Hersteller von Verpackungsmaschinen blicken optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr
Die Branche der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen verzeichnet für das Jahr 2025 einen Produktionszuwachs von gut 3 Prozent auf rund 16,5 Milliarden Euro. Der Fachverband VDMA blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.
Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im Jahr 2025 einen Produktionswert von etwa 16,5 Milliarden Euro. Dieses Wachstum von 2 bis 3 Prozent stützt sich maßgeblich auf die hohen Auftragsbestände zu Beginn des Vorjahres. Der preisbereinigte Auftragseingang blieb mit einem minimalen Rückgang von 0,5 Prozent nahezu auf dem Niveau von 2024, obwohl Handelskonflikte und globale Unsicherheiten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erschwerten.
Die aktuelle VDMA-Konjunkturumfrage bestätigt ein positives Stimmungsbild innerhalb der Branche. Demnach bewerten 40 Prozent der Hersteller ihre Lage als gut bis sehr gut, während nur 10 Prozent der Unternehmen mit einer Verschlechterung in den kommenden sechs Monaten rechnen. Im Vergleich zu anderen Maschinenbau-Sparten profitiert der Fachzweig von der krisenfesten Nachfrage in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Besonders in aufstrebenden Volkswirtschaften in Südamerika, Afrika und Zentralasien wird ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet, das zusätzliche Investitionen in Verarbeitungs- und Verpackungstechnik auslöst.
Für das Jahr 2026 prognostiziert der Fachverband ein moderates Umsatzwachstum von 3 Prozent. Herausforderungen sieht die Branche jedoch in den strukturellen Standortnachteilen in Deutschland und Europa. Hohe Energie- und Arbeitskosten sowie eine zunehmende Bürokratie belasten die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Konkurrenten, insbesondere aus China. Der Verband fordert daher politische Reformen, um den technologischen Vorsprung der europäischen Hersteller langfristig zu sichern.
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