Zehn neue Druckmaschinen, dazu Serviceleistungen über drei Jahre: ePac hat mit HP einen umfangreichen Deal geschlossen. Der Verpackungsspezialist betreibt auch in Europa fünf Standorte.
HP und ePac haben eine dreijährige Vereinbarung über 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet 42 Millionen Euro) zur Vertiefung ihrer Kooperation im Bereich des digitalen Verpackungsdrucks unterzeichnet. Die Investition umfasst die Installation von zehn HP Indigo 200K-Digitaldruckmaschinen sowie umfangreiche Serviceleistungen und Verbrauchsmaterialien. Der Dienstleister ePac betreibt auch in Europa fünf Standorte, darunter in Innsbruck.
Die Partner blicken auf eine zehnjährige Zusammenarbeit zurück, die den Wandel von der analogen Produktion zum Digitaldruck im Markt für flexible Verpackungen vorangetrieben hat. Der unmittelbare Wert des Maschinenkaufs beläuft sich auf etwa 20 Millionen US-Dollar. Weitere 30 Millionen US-Dollar entfallen über die Vertragslaufzeit auf technische Dienstleistungen und Materialien.
Durch die Integration der neuen Druckmaschinen der fünften Generation erweitert ePac seine weltweite Flotte auf über 60 HP Indigo-Systeme. Laut ePac President Parag Patel markiert die Investition einen entscheidenden Moment in der Unternehmensentwicklung: "Wir definieren damit den Standard für schnelle und nachhaltige Verpackungen neu." Die neuen Maschinen werden in Standorten in Nordamerika und Europa installiert.
Die eingesetzte Technologie bietet laut Hersteller eine um 30 Prozent höhere Druckgeschwindigkeit und einen deutlich gesteigerten Durchsatz im Vergleich zur Vorgängergeneration. KI-gestützte Werkzeuge zur automatisierten Qualitätsdiagnose sollen zudem den Ausschuss minimieren.
Oran Sokol, Global Head of Strategic Sales bei HP Industrial Print, betont, dass die Vereinbarung ePac in die Lage versetze, noch schneller auf Marktanforderungen zu reagieren und Abfall in der Lieferkette zu reduzieren. Noam Zilbershtain, General Manager von HP Indigo, wertet den Abschluss als Vertrauensbeweis in die Technologie und die globalen Lieferkapazitäten des Unternehmens. Die Kooperation zielt darauf ab, Marken jeder Größe eine On-Demand-Fertigung zu ermöglichen und Vorlaufzeiten drastisch zu verkürzen.
Das Bild zeigt: .Noam Zilbershtain (VP & GM HP Indigo), Parag Patel (President Shared Services, ePac Flexible Packaging),Oran Sokol (VP & Global Head of Strategic Accounts, HP Indigo, v.l.)
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