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News / Roser wechselt zu Pagina Net
Markus Cavagno (Bild: Siegrid Cain)
04.02.2026  Technik
Roser wechselt zu Pagina Net
Die Salzburger Druckerei Roser setzt künftig auf das Management-Informations-System Pagina Net. Die Einführung der Software soll bis zum zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Ausschlaggebend für die Entscheidung für Pagina Net waren für die Druckerei Roser neben dem Auslaufen der bisherigen Lösung Megalith vor allem Ziele zur weiteren Automatisierung zentraler Standardprozesse.

Nach Angaben von Geschäftsführer Markus Cavagno stehen dabei insbesondere Kalkulation, Beschaffung und Materialwirtschaft im Fokus. Pagina Net soll künftig als zentrales Steuerungsinstrument fungieren und wie ein Cockpit sämtliche administrativen Abläufe bündeln. Geplant ist, dass Mitarbeitende über das System Vor- und Nachkalkulationen durchführen, die Materialwirtschaft steuern sowie finanzielle Aufgaben abwickeln. Auch Logistik, Kommissionierung und verschiedene Sonderdienstleistungen sollen integriert werden.

Die Implementierung erfolgt schrittweise. Ziel ist es, die Belegschaft sukzessive an die neuen Funktionen heranzuführen. Für die Einführung wurde ein neuer, erfahrener Mitarbeiter eingestellt, der den Rollout begleitet und später in der Auftragsbearbeitung tätig sein wird.

Roser beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Neben einem modernen Maschinenpark hebt das Unternehmen besonders seine ökologische Ausrichtung hervor. So wurde unter anderem eine privatwirtschaftlich initiierte Energiegemeinschaft gegründet, zudem setzt der Betrieb seit Jahren auf nachhaltige Produktionsstandards.

Die Entscheidung für Pagina Net fiel nach einem umfassenden Auswahlprozess. Dabei wurden verschiedene Anbieter verglichen, Präsentationen bewertet und Funktionsanalysen vorgenommen. Cavagno, der vor seiner Tätigkeit bei Roser im Konzerneinkauf mit Schwerpunkt Printbeschaffung tätig war, leitete die Evaluierung selbst. 

Neben funktionalen Kriterien spielte auch die persönliche Ebene eine Rolle. Laut Cavagno sei entscheidend gewesen, ob ein gemeinsames Verständnis für Prozesse und Anforderungen in der Druckindustrie bestehe und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich erscheine.


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