3A Composites recycelt jetzt Aluminiumverbundplatten. Wie die Aufbereitung abläuft.
Als nach eigenen Angaben erster Hersteller von Aluminiumverbundplatten in Europa hat 3A Composites einen Wertstoffkreislauf für Aluminiumverbundmaterialien in Deutschland etabliert. Das Ziel ist, möglichst viele Plattenmaterialien wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen.
"Mit diesem Wertstoffkreislauf setzen wir die Verpflichtung zum Schutz unserer Umwelt konsequent um und tragen maßgeblich dazu bei, die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben", sagt Moritz Pieper, verantwortlich für Kreislaufwirtschaft bei 3A Composites.
Die Sammlung und das Recycling erfolgt im Rahmen der Partnerschaft mit dem A|U|F. Der von deutschen Metallbaubetrieben, Systemhäusern und anderen Unternehmen getragene Verein mit Sitz in Frankfurt am Main organisiert mit mehr als 200 Mitgliedern einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium. 3A Composites und der A|U|F haben einen eigenen Arbeitskreis ins Leben gerufen, um die Wiederverwertung von Aluminiumverbundplatten technisch und wirtschaftlich zu optimieren.
Durch die Sammelpartner Krall Kunststoff Recycling und Pekutherm Kunststoffe kann die Logistik von kleineren Wertstoffmengen realisiert werden. Durch die Umweltpartner W.E.R.T. Recycling und D.A.R Metall findet die Verbundauflösung und Aufbereitung der Rohstoffe statt.
Aluminiumverbundplatten der 3A Composites GmbH bestehen aus zwei Aluminium-Deckblechen und einem Kernmaterial, das je nach Produkt variieren kann. Alle Aluminiumverbundprodukte der 3A Composites GmbH sind voll rezyklierbar und sowohl das Kernmaterial wie die Aluminium-Deckbleche können in den Materialkreislauf zurückgeführt werden.
Der Wertstoffkreislauf ist ein weiterer Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Der A|U|F-Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen erklärt: "Durch die Partnerschaft mit 3A Composites erschließen wir uns ein neues Handlungsfeld und eine Ausweitung des Wertstoffkreislaufs für Aluminiumprodukte mit einem bedeutenden Marktpotential."
Das Angebot zur Rücknahme der Aluminiumverbundplatten wird zunächst in Deutschland starten und soll bald auf weitere europäische Länder ausgeweitet werden. (kü)
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