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News / Vollautomatische Druckplattenlogistik für Rapida-Maschinen
Das Plattenwechsel-System ist bei Flyeralarm im Einsatz. (Foto: Koenig & Bauer)
19.01.2023  Technik
Vollautomatische Druckplattenlogistik für Rapida-Maschinen
Durch Automatisierung lässt sich Zeit in der Durckproduktion sparen. Welche Module Koenig & Bauer anbietet.
Immer mehr Akzidenzbetriebe rüsten ihre Rapida-Bogenoffsetmaschinen mit vollautomatischen Plattenlogistik-Systemen aus. Den Schwerpunkt bilden hierbei Web-to-Print-Anbieter. Mehrere Anlagen von Koenig & Bauer sind im täglichen Praxiseinsatz, weitere Installationen werden erwartet. 

Bisher sind sowohl Bogenoffsetmaschinen der Mittelformat-Baureihe Rapida 106 X als auch großformatige Maschinen der Baureihe Rapida 145 in vollautomatische Plattenlogistik-Lösungen eingebunden. Je nach System und Standort fördern sie pro Schicht an einer Achtfarbenmaschine bis zu 1.280 Druckplatten in die Wechselschächte der Druckwerke. 

Durch den modularen Aufbau der Logistiksysteme kann Koenig & Bauer nahezu jede geforderte Lösung zur vollautomatischen Plattenzufuhr in die Wechselschächte der Maschinen anbieten. Je nach Ausstattung des Druckbetriebs und Automatisierungswunsch stehen folgende Standardmodule zur Verfügung: Druckplattenvereinzelung und Aufnahme ins Transportsystem, Druckplattenidentifikation, Transport zum Druckwerk, Druckplattenwechsel, Transport zur Entsorgungsstation, Entsorgung der genutzten Druckplatten. 

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Komponente, beispielsweise zur Einbindung mehrerer Bogenoffsetmaschinen in ein Logistiksystem. Die einzelnen Module sind über der Maschine oder außerhalb des Maschinenbereiches angeordnet, um Behinderungen bei der Maschinenbedienung auszuschließen. 

Die Transportsysteme lassen sich entsprechend der Anforderungen im Drucksaal individuell gestalten. Da die Druckplatten bei Zuführung und Abtransport unterschiedliche Wege nehmen, gibt es keine Behinderungen oder Fehlschaltungen. Damit das System unterbrechungsfreie Produktionen bei Maximalleistung und kleinen Auflagen zulässt, speichert es die Druckplatten für einen Folgeauftrag direkt vor den Druckwerken. Die weitere Jobreihenfolge wird durch die Ablage der Druckplatten auf dem Plattenwagen vorgegeben.

Vor der Übergabe an die Kettenförderer erfolgt eine Identifizierung der Druckplatten über das Auslesen eines mitbelichteten Data Matrix-Codes. Die via LogoTronic an den Leitstand übermittelte Jobliste lässt sich jederzeit an die tatsächliche Plattenreihenfolge anpassen. (kü)

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