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13.12.2022  Veranstaltung
Impressed blickt auf erfolgreiche Tour zurück
Die World Tour von Impressed und Enfocus hat gezeigt: Standardisierung und Automatisierung werden für Druckereien immer wichtiger.
Frankfurt, Hamburg und München – das waren die Stationen der diesjährigen Switch World Tour. Rund 150 Teilnehmende aus Druckereien in diesen Metropolregionen folgten der Einladung von Enfocus und Impressed.

In Präsentationen und Live-Demos erfuhren sie, wie sie die Prozesse in ihren Betrieben standardisieren und automatisieren können, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Enfocus ist Entwickler der Switch-Plattform für die Workflow-Automatisierung. Impressed bietet mit dem Impressed Workflow Server (IWS) eine Lösung für die Automatisierung des PDF-Workflows in der Druckvorstufe. Das Unternehmen ist seit mehr als 20 Jahren Distributor für Enfocus in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Eventreihe sprach jeweils am ersten Tag Entscheider in Druckereien an – warum ist Standardisierung so wichtig und wie können Prozesse automatisiert und Produktionsumgebungen modernisiert werden, ohne bestehende Lösungen über Bord werfen zu müssen. Der zweite Tag ging technisch mehr in die Tiefe, widmete sich Themen wie dem JDF-Dilemma, der Standardisierung von Datenmodellen, der Integration unterschiedlicher Systeme über Schnittstellen (APIs) und Vorgehensweisen zum Scripting von Abläufen.

Robert Zacherl, Workflow-Spezialist bei Impressed, sagt: "Wir sehen bei unseren Kunden den klaren Trend hin zu offenen Systemen. Diese werden baukastenartig aus den für den jeweiligen Zweck optimalen Komponenten verschiedenster Hersteller kombiniert. Damit diese reibungslos miteinander kommunizieren können, eine Grundvoraussetzung für jegliche Automatisierung, ist ein standardisiertes Datenmodell notwendig. Das JDF-Format kann das nicht leisten, weil es eine Vielzahl von Dialekten gibt."

Daher hat Impressed im Rahmen der Entwicklung von IWS auch ein standardisiertes Datenmodell definiert. Es orientiert sich zwar an der JDF-Weiterentwicklung XJDF, setzt aber in vielen Bereichen andere Schwerpunkte. Dazu ergänzt Florian Käsbauer, bei Impressed Produktmanager für den Impressed Workflow Server: "Damit ist IWS die nach allen Seiten offene 'Middleware', die Datendrehscheibe im Zentrum der Druckvorstufe. Er fungiert als Übersetzer zwischen den verschiedenen Systemen und übernimmt alle relevanten Daten verlustfrei aus dem jeweiligen Ursprungsformat."

IWS Pro arbeitet eng mit der Automatisierungs-Plattform Switch zusammen. Im Lieferumfang von IWS sind bereits etwa 15 Switch-Workflows für unterschiedlichste Aufgabenstellungen enthalten, die sofort zum Einsatz kommen können.
 
Davy Verstaen, bei Enfocus Product Manager für Switch, ging in seiner Präsentation auf die zukünftige Entwicklung der Plattform ein. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit und Optimierung der Bedienung sowie des Webportals von Switch.
Ein großer Schritt vorwärts ist auch die Ablösung von XML als Dateiformat für die Übertragung von Daten durch das so genannte JSON-Format. Damit wird beispielsweise die Automatisierung von Prozessen über Scripting und die Entwicklung von Schnittstellen zwischen Systemen wesentlich vereinfacht und effizienter.
 
Dazu sagt Davy Verstaen: "In einer Welt der APIs, des Cloud Computings und der ständig wachsenden Datenmenge spielt JSON eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Räder eines modernen, offenen Webs zu schmieren." (kü)

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