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News / Ministerpräsident besucht Drewsen Spezialpapier
Ministerpräsident Stephan Weil begutachtet Trinkhalme aus Papier. (Bild: Drewsen)
07.03.2022  Technik
Ministerpräsident besucht Drewsen Spezialpapier
Ministerpräsident Stephan Weil sich bei Drewsen Spezialpapiere über die Nachhaltigkeit im Unternehmen informiert.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat die Papierfabrik Drewsen Spezialpapiere in Lachendorf besucht. Bei seinem Besuch konnte sich Weil ein Bild davon machen, wie das Unternehmen auf Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimakrise reagiert. 

An einigen Beispielen präsentierte Imke Cravillon, Leiterin der Produktentwicklung, dem Ministerpräsidenten den derzeitigen Schwerpunkt der Produktentwicklung: Papiere, die Kunststoff ersetzen.

Kernthema des Besuchs war jedoch das Ziel Drewsens, bis 2045 CO2-neutral zu werden. Noch bis zum Ende des Jahrzehnts will das Unternehmen 80 Prozent dieses Ziels erreicht haben. In den vergangenen fünf Jahren ist es bereits gelungen, die spezifischen CO2-Emmissionen um 9 Prozent zu senken, erläuterte Ludger Benien, Leiter der Technik.

Die gesamte Energieversorgung soll auf nachhaltige Alternativen zu fossilen Brennstoffen umgestellt werden. So werden in diesem Jahr noch eine Million Euro in den Bau einer ersten Photovoltaikanlage investiert. Eine zweite soll im nächsten Jahr folgen.

Das Konzept zur künftigen überwiegend regenerativen Energieversorgung beinhaltet auch die Herstellung von Wasserstoff zur Energiespeicherung. Außerdem soll neben der Solarenergie auch die Windenergie in naher Zukunft genutzt werden. Hier berichtete Geschäftsführer Matthias Rauhut, welche Herausforderungen dies mit sich bringt.

Auf dieses Thema konzentrierte sich schließlich das Gespräch zwischen dem Politiker und Vertretern des Unternehmens. Es wurde ausführlich von aktuellen Hürden, aber auch von den konstruktiven Gesprächen mit der kommunalen Verwaltung berichtet. Weil bot seine Unterstützung an. Der Einstieg in eine nachhaltige und selbstbestimmte Energieversorgung sei gerade in der aktuellen Situation rund um den Krieg in der Ukraine von besonderer Brisanz.

In Bezug auf den Ukraine-Krieg bot Drewsen als Zeichen der Solidarität in enger Zusammenarbeit mit der Samtgemeinte Lachendorf Unterstützung bei der Aufnahme Geflüchteter an. So sagte Rauhut betroffen: "Drewsens Gesellschafter und Mitarbeiter sind bestürzt von der Situation in der Ukraine und wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen." (kü)

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