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24.02.2022  Wirtschaft
Druckerei Queiser ist saniert
Die österreichische Druckerei Queiser wird fortgeführt: Die Gläubiger haben einem Sanierungsplan zugestimmt.
Ende November 2021 musste die Mostviertler Druckerei Queiser mit Standorten in Amstetten, Scheibbs und Wieselburg Insolvenz anmelden. Seitdem wurde das Unternehmen mit dem Ziel einer Sanierung fortgeführt, berichtet Stephan Mazal vom Österreichischen Verband Creditreform.

Bei der Tagsatzung am 22. Februar 2022 haben die Gläubiger einem Sanierungsplan zugestimmt.
30 Prozent sind binnen zwei Jahren zu zahlen. Eine Barquote von 10 Prozent ist bis 10. März 2022 zu erlegen, weitere je 10 Prozent binnen einem und zwei Jahren.

104 Gläubiger haben insgesamt rund 1,8 Millionen Euro Forderungen angemeldet, davon wurden 1,7 Millionen Euro anerkannt.Ein plötzlicher Umsatzrückgang von 32 Prozent infolge der Covidpandemie führte in die Insolvenz.

"Mit der Konzentration auf die Standorte Amstetten als Vertriebsstandort und Scheibbs als Produktionsstandort, sowie der Personalreduktion auf 19 Mitarbeiter soll das Unternehmen nachhaltig saniert werden", sagt Stephan Mazal von Creditreform.

Die Traditionsdruckerei Queiser besteht seit 1876 am Stammsitz in Amstetten und wurde in der der jetzigen Rechtsform 2017 gegründet. Das Leistungsspektrum umfasst die Bereiche Digital-, Offsetdruck und Werbetechnik. (kü)

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