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News / Druckerei zu Altenburg investiert in den Offsetdruck
Die neue Maschine ist mit einem Lackturm ausgestattet. (Bild: Koenig & Bauer)
15.12.2021  Technik
Druckerei zu Altenburg investiert in den Offsetdruck
Die Druckerei zu Altenburg (DZA) hat die umfangreichste Bogenoffset-Installation des Unternehmens umgesetzt. Warum die Druckerei in eine neue Rapida investiert hat.
Früher sagte man der Druckerei zu Altenburg (DZA) nach, sie würden dort von silbernen Lettern drucken. Das zeugt vom Qualitätsbewusstsein des Betriebes, dessen Historie bis ins Jahr 1594 zurückreicht und der auch heute noch in Gebäudeteilen aus dem Jahr 1870 produziert.

Heute Kunstmuseen, Architekturbüros, Fotografen sowie deren Verlage und Agenturen, die in der DZA vor allem Kataloge drucken lassen. Seit einigen Wochen produziert eine beue Rapida 106 X im Unternehmen. Mit acht Farbwerken, Bogenwendung für die 4-über 4-Produktion und zusätzlichem Lackturm ist die Mittelformat-Maschine die bisher umfangreichste Bogenoffset-Installation des Unternehmens. 

Mit Quali Tronic ColorControl erfolgt die durchgängige Regelung der Druckqualität. Dazu kommen Instrument Flight zur Graubalance-Regelung und Quali Tronic PDFCheck für den Abgleich der Druckprodukte mit dem Vorstufen-PDF.

Aufgrund der meist kleinen und mittleren Auflagen legten die Fachleute der DZA bei der Maschinenausstattung Wert auf Automatisierungslösungen, um die Rüstzeiten zu verkürzen. Das beginnt beim simultanen Plattenwechsel und setzt sich über die Waschanlagen fort. Parallele Prozesse sind hier Standard.

Denn "bei Kleinstauflagen von 250 bis 500 Exemplaren müssen die Drucker schon ganz schön rennen", sagt Geschäftsführer Peer-Philipp Keller. Deshalb läuft die Rapida106 X auch selten in Volllast.
 
Inklusive umfangreicher Inline-Veredelungs-Optionen 4/4-farbig in einem Bogenlauf drucken zu können, ist ein großer Schritt für die DZA. "Dadurch haben wir unsere Produktionsabläufe deutlich optimiert", beschreibt Keller. "Und das bei verbesserter Qualität, erweiterten Möglichkeiten zur Produktveredelung und zusätzlichen strategischen Optionen." 
 
Gedruckt wird häufig im frequenzmodulierten Raster. Optimierungen in der Druckvorstufe und der Einsatz hochpigmentierter Farben machen Farbraumerweiterungen möglich. Um bestimmte Farbtöne und Effekte zu erreichen, kommen bei Bedarf auch Sonderfarben zum Einsatz. (kü)

Das Bild zeigt (v.l.) Oliver Fuchs, Koenig & Bauer Deutschland; Peer-Philipp Keller, Geschäftsführer DZA; und Olaf Feistel, Abteilungsleiter Druck DZA. 

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