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News / Druckerei Kohlhammer schließt Subskriptionsvertrag
Steffen Franzisi (Bild: Heidelberg)
26.10.2021  Technik
Druckerei Kohlhammer schließt Subskriptionsvertrag
Die Druckerei Kohlhammer in Stuttgart hat sich für einen Subskriptionsvertrag mit Heidelberger Druckmaschinen entschieden. Warum Geschäftsführer Steffen Franzisi zuerst skeptisch, aber dann überzeugt war.
Die W. Kohlhammer Druckerei mit Sitz in Stuttgart-Obertürkheim produziert schwerpunktmäßig Zeitschriften, Broschüren, Kataloge, Geschäftsberichte und Bücher. Die Leistungen des vollstufigen Produktionsbetriebs reichen von der Repro über Druckdaten- und Qualitätsmanagement, über den Bogenoffsetdruck, das Print-on-Demand und die Weiterverarbeitung bis hin zur Lager- und Versandlogistik.

Jetzt ist Kohlhammer mit Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland in ein "Subscription Smart"-Vertragsmodell eingestiegen. Die Vereinbarung umfasst Saphira-Verbrauchsmaterialen, inklusive der von Heidelberg durchgeführten Lagerhaltung, das Workflow-System Prinect Production Manager, den Service und die Beratungsleistungen rund um drei Achtfarbenbogenoffsetmaschinen Speedmaster XL 106. Die im Rahmen des Vertrags erbrachten Leistungen werden pro gedrucktem Bogen abgerechnet. In einem monatlichen Fixbertrag ist bereits ein vorab vereinbartes Druckvolumen inklusive.

Geschäftsführers Steffen Franzisi sagt: "Wir wollten uns eigentlich nicht zu sehr von einem Lieferanten abhängig machen. Aber Heidelberg konnte uns davon überzeugen, welche Chancen das Modell bietet, unsere Performance insgesamt zu steigern."

Seit Einführung des Programs konnte Kohlhammer die Makulatur beim Einrichten auf den drei Druckmaschinen signifikant senken. "Bei 500 Rüstjobs pro Maschine innerhalb eines Monats haben wir bis zu 25 000 Bogen Papier eingespart", sagt Franzisi.
 
Als besonderen Vorteil der Subskriptionsvereinbarung betrachtet Franzisi, dass er den Preis eines jeden gedruckten Bogens kennt und daher seine Kosten exakt planen kann. "Subscription Smart vereinfacht die Arbeit unseres Vertriebs. Angebote werden schnell und effizient erstellt, der Kostenrahmen ist genau definiert und wir können langfristig kalkulieren", hält er fest.

Ein wesentlicher Bestandteil des Vertrages ist das Vendor Managed Inventory (VMI). Damit übernimmt Heidelberg die Verantwortung für das Lagermanagement und liefert Kohlhammer nach Bedarf automatisch das benötigte Verbrauchsmaterial, sobald im Lager ein bestimmter Bestand unterschritten worden ist.

Wie Steffen Franzisi sagt, bringt VMI eine spürbare Erleichterung in das Alltagsgeschäft: "Indem wir die Verantwortung für die Lagerhaltung an Heidelberg übertragen, sparen wir in unserem Betrieb erhebliche Ressourcen ein, von der Bestellung bis zur Inventur. Das entlastet unseren Einkauf stark." (kü)

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