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News / Heidelberger Druckmaschinen erwartet einen Umsatzanstieg
Heidelberg-Chef Rainer Hundsdörfer (Bild: Heidelberger Druckmaschinen)
10.06.2021  Wirtschaft
Heidelberger Druckmaschinen erwartet einen Umsatzanstieg
Heidelberger Druckmaschinen berichtet von einer sich aufhellenden Auftragslage. Das wirkt sich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus.
Heidelberger Druckmaschinen ist für das neue Geschäftsjahr 2021/22, das vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 läuft, angesichts einer sich aufhellenden Auftragslage und zunehmend positiver Effekte aus der Transformation des Konzerns zuversichtlich, wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zurückzukehren. Daher rechnet das Unternehmen trotz der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Dauer und des Umfangs der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie für das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Umsatzanstieg von 1.913 Millionen Euro auf mindestens 2 Milliarden Euro.
 
"Heidelberg hat sich durch die umfassende, vor Corona eingeleitete Transformation schlanker und effizienter aufgestellt. Da sich nun auch die Nachfrage in den meisten wichtigen Absatzregionen spürbar belebt, rechnen wir für dieses Jahr mit einer deutlich besseren operativen Marge inklusive eines leicht positiven Nachsteuerergebnisses. Die großen Wachstumspotenziale im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und neuen Technologien wie der Wallbox stimmen uns auch für die Folgejahre zuversichtlich", kommentiert Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Die Profitabilität dürfte überproportional zum Umsatzplus zulegen. So soll die EBITDA-Marge dank des erwarteten Umsatzanstiegs, der niedrigeren Kostenbasis sowie des Entfallens signifikanter Restrukturierungsaufwendungen auf einen Wert zwischen 6 und 7 Prozent steigen. Angesichts eines nachhaltig verbesserten Finanzergebnisses soll nach den beiden vergangenen Verlustjahren auch wieder ein positives Nachsteuerergebnis erzielt werden.

Deutliche Potenziale für ein nachhaltiges Wachstum und Wertsteigerungen sieht Heidelberg in Zukunft vor allem im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und mit neuen Technologieanwendungen. So konnte das Unternehmen beispielsweise den Umsatz im Bereich E-Mobilität mit der Heidelberg Wallbox auf über 20 Millionen Euro mehr als verdoppeln und baut die Kapazitäten weiter aus. Trotz der Erweiterungsinvestitionen schreibt Heidelberg bereits jetzt in diesem Bereich schwarze Zahlen. (kü)

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