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16.04.2021  Wirtschaft
Stimmung in der Druck- und Papierbranche hellt sich auf
Der VDMA Fachverband Druck- und Papiertechnik gibt die Ergebnisse einer aktuellen Mitgliederumfrage bekannt. Die Branche blickt zuversichtlich in die Zukunft - trotz Corona.
"Die Stimmungslage unserer Branche ist trotz der momentan spürbaren Auswirkungen der Pandemie von Zuversicht geprägt", fasst Markus Heering, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Druck- und Papiertechnik, die Ergebnisse einer aktuellen Mitgliederbefragung zusammen.

An der Umfrage hatten im März – inmitten des Corona-bedingten Lockdowns – knapp 50 Mitglieder des Fachverbands teilgenommen. Auffällig ist, dass 40 Prozent der Befragten ihre Geschäftsaussichten für die kommenden 12 Monate positiv einschätzen, während nur 20 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage erwarten. Die Langzeit-Prognose für die nächsten 24 Monate fällt sogar bei 45 Prozent positiv und bei 38 Prozent zumindest unverändert aus. Nur 17 Prozent Befragten befürchten eine negative Entwicklung.

"Verglichen mit unserer letzten Mitgliederbefragung im Oktober 2020 ist die Stimmungslage deutlich besser", erklärt Heering. Seinerzeit hatten 39 Prozent der Mitglieder die Aussichten für die kommenden 24 Monate positiv eingeschätzt. Den nächsten 12 Monaten blickten im Oktober lediglich 25 Prozent der Teilnehmer positiv entgegen.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass 42 Prozent der Befragten mit ihrem Umsatz in den vergangenen 12 Monaten zufrieden waren. Im Oktober ergab sich noch ein völlig anderes Bild: Lediglich 11 Prozent der Befragten zeigten sich zufrieden. Damit ist die Zufriedenheit der Teilnehmer binnen knapp 6 Monaten um rund 30 Prozent gestiegen.

Positiv wird auch der Auftragslage in den nächsten 12 Monaten entgegengeblickt: 54 Prozent der Teilnehmer gehen von einer Steigerung aus und 41 Prozent von einem gleichbleibenden Niveau. Im Oktober gingen 10 Prozent der Befragten von einem Rückgang und 36 Prozent von einer Stagnation der Auftragslage aus. Die Erwartungen an das Inlandsgeschäft sieht der Großteil der Befragten (57 Prozent) als konstant an. Lediglich 20 Prozent der Befragten erwarten eine schlechtere Auftragslage.

Die befragten Mitglieder unterstreichen ihren Optimismus durch unternehmerisches Handeln. "66 Prozent unserer Mitglieder wollen in neue Produkte investieren und 27 Prozent in die Einstellung von Fachkräften", erläutert Heering. Gegenüber der Umfrage im Oktober seien die Investitionspläne erstaunlich stabil. Seinerzeit wollten 0 Prozent der Befragten Fachkräfte einstellen. "Das zeigt uns, dass sich die Branche trotz des schwierigen Marktumfeldes auf ihre Zukunftschancen fokussiert", sagt Heering. Er sieht darin einen Beleg für die Motivation und Entschlossenheit der Branche. (kü)

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