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News / Lieferkette für Faltschachteln ist stabil
Karton hat sich als Verpackungsmaterial in der Coronakrise bewährt. (Bild: Drazen/istock)
18.03.2021  Wirtschaft
Lieferkette für Faltschachteln ist stabil
Die Faltschachtel ist in der Corona-Krise zunehmend gefragt. Wie die Lieferkette sichergestellt wird.
Die Faltschachtelbranche konnte während des gesamten Verlaufs der Corona-Pandemie die Versorgung der Bevölkerung mit in Faltschachteln verpackten Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten und sonstigen Gütern des täglichen Bedarfs sicherstellen.
 
"Die Faltschachtel-Hersteller profitieren davon, dass sie zum größten Teil in Deutschland produzieren und Teil einer krisenfesten Lieferkette sind", erklärt Andreas Helbig, Sprecher des Vorstands des Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI). Für die Produktion würden nachwachsende Rohstoffe wie Holzfasern und Zellulose beziehungsweise aufbereitetes Altpapier eingesetzt – Stoffe, die während der Pandemie nicht knapp wurden.

"Darüber hinaus haben die Hersteller umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Lieferkette von Transport- und Verkaufsverpackungen durchgehend zu gewährleisten", betont Helbig. So wurden frühzeitig prozesskritische Lieferanten identifiziert und die Lagerbestände für alle notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöht. 

Eine besondere Herausforderung bestand darin, neben dem gewohnten Produktionsvolumen eine zusätzliche Nachfrage zu bedienen. "Die Faltschachtel ist als Verpackungslösung zunehmend gefragt", berichtet Christian Schiffers, Geschäftsführer des FFI. "Während der Pandemie mussten in kurzer Zeit große Mengen an zusätzlichen Faltschachteln vor allem für Lebensmittel und Hygieneprodukte, aber auch beispielsweise für Spiele und Heimwerker-Artikel zur Verfügung stehen."

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bestätigte, dass Unternehmen zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterial samt ihren Zulieferbetrieben den kritischen – und somit den systemrelevanten – Unternehmen der Ernährungsindustrie gleichgestellt sind. Damit soll sichergestellt werden, dass auch die Lieferketten der Verpackungsindustrie geschützt und von möglichen Beschränkungen des grenzüberscheitenden Warenverkehrs ausgenommen sind. 
 
Der FFI fordert, dass die Corona-Erfahrungen in die politische und gesellschaftliche Diskussion um Verpackungslösungen einfließen sollten. "Die Faltschachtel hat ihre Vorteile als verlässliche, sichere und vor allem nachhaltige Verpackung in der Pandemie einmal mehr bewiesen", kommentiert Schiffers. (kü)

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