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News / Kama bringt Blindenschrift auf Verpackungen
Das System prägt bis zu fünf Zeilen. (Bild: Kama)
24.11.2020  Technik
Kama bringt Blindenschrift auf Verpackungen
Kama hat ein neues Modul entwickelt, mit dem Brailleschrift inline geprägt werden kann. Wie die Technik funktioniert.
Der Dresdner Maschinenhersteller Kama bringt eine Lösung zum Inline-Prägen von Braille auf den Markt. Das neu entwickelte AutoBraille für die vollautomatische Faltschachtelklebemaschine FF 52i ist auf die Fertigung von Faltschachteln für den Pharmamarkt ausgelegt, die in Europa mit Braille gekennzeichnet sein müssen.

Bei Kama AutoBraille ist das Prägeradpaar auf der vollen Breite der Maschine automatisch einstellbar. Dadurch können alle Prägepositionen, die auf dem Zuschnitt möglich sind, selbstgesteuert angefahren werden: von der linken bis zur rechten Lasche, ohne zweites Modul oder "rückwärts fahren".

Das System prägt bis zu fünf Zeilen standardisierte Brailleschrift und verwendet marktübliche Braille-Werkzeuge. Für die Fälle, dass eine Schachtel zwei Brailleprägungen bekommen soll, bietet das Modul ein zweites Prägeradpaar.

Am Kama AutoBraille fährt das Haupt-Prägeradpaar vollautomatisch auf die berechnete Position für das Prägefeld. Auch die Transportriemen verfahren maschinengesteuert und führen den Zuschnitt auf beiden Seiten des Braillerads.

Nach einer Doppelbogenkontrolle mit Ausschleusung werden die Braille-Punkte ausgeprägt und das Braillerad per Servomotor für den nächsten Zuschnitt positioniert. Das Patrizenblech für den jeweiligen Auftrag wird am Braille-Kit 1 automatisch eingezogen, ähnlich dem Druckplattenwechsel im Offsetdruck. (kü)

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