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News / Wie sieht die Papierfabrik der Zukunft aus?
30.07.2020  Strategie
Wie sieht die Papierfabrik der Zukunft aus?
Mehrere Papierhersteller und Unternehmen der grafischen Branche haben sich zusammengeschlossen und planen die Papierfabrik der Zukunft. Welche Ansätze sie haben, wo die Modellfabrik stehen soll.
Die Stadt Düren wird Standort der Modellfabrik Papier, eines Gemeinschaftsprojekts der deutschen Papierindustrie. Sie ist das erste Kernelement einer gemeinsam Forschungsinitiative der deutschen Papierforschung und der Papier- und Zulieferindustrie.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Düren plant, für die notwendigen Investitionen in Gebäude und Anlagen Fördermittel aus dem Ausgleichsfonds "Rheinisches Revier" bereitzustellen, mit dem der Strukturwandel nach dem Braunkohleausstieg vorangetrieben werden soll.

Die Modellfabrik Papier wird von einem Konsortium von bislang 14 Unternehmen der Papier- und Zulieferindustrie sowie wissenschaftlich von der TU Darmstadt und der PTS getragen
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Die Modellfabrik Papier in Düren wird sich auf die vorwettbewerbliche Grundlagenforschung zur CO2-freien Papierherstellung konzentrieren. Dort soll im Technikumsmaßstab erforscht werden, wie – auch durch disruptive Ansätze - die energieintensive Papiererzeugung langfristig klimaneutral gestaltet werden kann. Wissenschaftliche Einrichtungen aus der Region haben Interesse an einer Mitarbeit bekundet.
 
Zum Konsortium der Modellfabrik Papier gehören bislang: ABB, Bellmer, Essity, Felix Schoeller Group, Koehler Paper Group, Mitsubishi HiTec Paper, Omya , Papier- und Kartonfabrik Varel, Papiertechnische Stiftung, Sappi, Schönfelder Papierfabrik, Siemens, TU Darmstadt, Voith, Weig Karton, Wepa Group. (kü)

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