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News / Spreadshirt erwartet hohe Umsätze im "Coronajahr"
Spreadshirt-Chef Philipp Rooke hält an den Zielen für 2020 fest.
12.05.2020  Wirtschaft
Spreadshirt erwartet hohe Umsätze im "Coronajahr"
Spreadshirt ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Welche Drucksachen in der Corona-Zeit besonders nachgefragt werden.
Spreadshirt setzte auch im vergangenen Jahr seinen Wachstumskurs fort. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Print-on-Demand-Anbieter einen Umsatz von 131 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 18,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Hauptwachstumstreiber waren größere B2C- und B2B-Aufträge in den Spreadshirt-Geschäftsbereichen Create-Your-Own und TeamShirts. Teams, Unternehmen und Gruppen bestellten Produkte für Firmenfeiern, Teamevents, Familienfeste oder Junggesellenabschiede. Daneben konnten sich auch alle anderen Unternehmenseinheiten deutlich verbessern und verzeichnen eine Bewegung hin zum B2B-Markt.

Insgesamt verschickte Spreadshirt in über 170 Länder mehr als 6,4 Millionen bedruckte Produkte – von Bandanas über Poster bis hin zu T-Shirts. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 17 Prozenz mehr bestellte Artikel. Das Land mit dem größten Anstieg an Bestellungen war 2019 die Schweiz dicht gefolgt von Schweden und Polen. Die fünf umsatzstärksten Märkte waren wie bereits im Vorjahr Deutschland, USA, Frankreich, Skandinavien und Benelux-Staaten.

Ein wesentlicher Teil der Spreadshirt-DNA sind die Möglichkeiten, über die Plattform Geld zu verdienen. Kreative, Unternehmen und Organisationen können als Marktplatzdesigner, Shopbetreiber oder SPOD-Merchants mit von ihnen gestalteten Textilien, Postern oder Accessoires Umsätze generieren. Vergangenes Jahr haben Spreadshirt-Partner auf diese Weise Provisionen in Höhe von mehr als 14 Millionen Euro verdient. Allein im Bereich Spreadshop kamen 2019 20.000 neue Shopbetreiber hinzu, die ihre Ideen über einen kostenlosen Shop vermarktet haben. Die Gesamtzahl der aktiven Partner, die im vergangenen Jahr Produkte über Spreadshop oder Spreadshirts Marktplätze verkauft haben. stieg um 12 Prozent auf mehr als 110.000.

Was kommt 2020?

"2019 war ein fantastisches Jahr für Spreadshirt. Wir haben unsere Profitabilität weiter gesteigert und im Bereich Team- und Gruppenbestellungen wesentliche Marktanteile übernommen", kommentiert CEO Philip Rooke das vergangene Jahr.

"2020 wird Spreadshirt 18 Jahre alt. Im Jahr unserer Volljährigkeit wollten wir ein weiteres Rekordjahr hinlegen und planten mit 150 Millionen Euro Umsatz. Allerdings stellt auch uns Covid-19 vor immense Herausforderungen. Wir verzeichnen einen hohen Nachfragerückgang im Bereich Teambestellungen, da jegliche sozialen Ereignisse und Großveranstaltungen abgesagt sind."

"Jedoch boomen seit einigen Wochen personalisierte Geschenk- und Einzelbestellungen. Wir sehen hier bereits ein Wachstum von 68 Prozent. Daher sind wir sehr zuversichtlich, dass wir als profitables und gut aufgestelltes Unternehmen die aktuelle Krise meistern und mit viel neugewonnener Erfahrung weiter durchstarten werden. Für 2020 halten wir an unserem Plan fest und launchen sowohl TeamShirts in den USA als auch SPOD in Europa", fasst Rooke die Pläne für das Corona-Jahr zusammen. (kü)

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