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News / Auszeichnung für Koenig & Bauer Coding
Das Team nimmt den Löhn-Preis entgegen.
14.10.2019  Technik
Auszeichnung für Koenig & Bauer Coding
Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer gewinnt den Transferpreis der Steinbeis-Stiftung. Ausgezeichnet wird die Softwarelösung Kyana, die auf künstlicher Intelligenz basiert.
Auszeichnung für die künstliche Intelligenz von Koenig & Bauer: Für das Projekt "Kyana – Prädiktive Wartung mit einem digitalen Zwilling" erhielt die Konzerntochter Coding den Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – den Löhn-Preis. Die Auszeichnung wird seit 2004 für herausragende Projekte und Leistungen im unternehmerischen Wissens- und Technologietransfer vergeben.
 
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Steinbeis-Tags, dem jährlichen Netzwerk-Event des Steinbeis-Verbunds, statt. Der Verbund schafft eine Plattform für Unternehmensgründungen und Projekte. Rund 6.000 Experten setzen darin Projekte in Forschung, Entwicklung, Beratung und Qualifizierung unternehmerisch und praxisnah um. 
 
Der Löhn-Preis würdigte Koenig & Bauer Coding (Würzburg) und das Steinbeis-Forschungszentrum Design und Systeme (Würzburg) mit einer von insgesamt vier Trophäen. "Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Projektpartner ist eine einzigartige Pionierleistung entstanden", sagt Oliver Volland, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Coding. 
 
Zusammen mit Koenig & Bauer Coding entwickelte das Steinbeis-Forschungszentrum Design und Systeme die digitale Erweiterung "Kyana" für das Kennzeichnungssystem alphaJET.  Die Continuous-Inkjet-Drucker erlauben die Codierung von Erzeugnissen mit variablen Daten direkt an der Produktionslinie.
 
Kyana ist eine KI-basierte Softwarelösung, die per Sprachsteuerung kommuniziert und mittels Augmented Reality das komplexe Innenleben des Drucksystems vermittelt. Neben Schulung und Bedienung erläutert sie selbstständig Wartungsprozesse und Serviceprozeduren und ermittelt frühzeitig anfallenden Verschleiß und Materialverbrauch. Parallel lernt das System über die Dauer seiner Nutzung alle äußeren Einflüsse zu analysieren. Auf diese Weise soll es aus den gewonnenen Erkenntnissen eine permanent hohe Druckqualität und maximale Verfügbarkeit gewährleisten.
 
Mithilfe von Augmented Reality erhält Kyana ihre räumliche Präsenz. Zusätzlich erlaubt die KI-Erweiterung auch die Einbindung „virtueller Hände“. Im Falle einer unterstützenden Fernwartung machen sie die Zuarbeit an einem digitalen Zwilling möglich. Dadurch sollen mögliche Störungen schneller behoben und aufwändige Anreisen der Servicetechniker verhindert werden.

Das Bild zeigt (v.l.): Leonhard Vilser, Manuel Michel, Tobias Rachl, Christopher Potrawa, Sebastian Gläser, Erich Schöls (alle Steinbeis), Alexander Oeding, Sandra Wagner (beide Koenig & Bauer Coding), Johann Löhn (Steinbeis), Oliver Volland (Koenig & Bauer Coding), Manfred Mattulat, Michael Auer (beide Steinbeis). (kü)

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