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News / 3,2 Milliarden Druckprodukte im Jahr
Michael Fries leitet das Unternehmen.
17.05.2019  Wirtschaft
3,2 Milliarden Druckprodukte im Jahr
"Diedruckerei.de" besteht seit 15 Jahren. Das Unternehmen druckt jährlich 3,2 Milliarden Druckprodukte. Wie die weitere Strategie der Online-Druckerei aussieht.
Ihren 15. Geburtstag feiert die Onlineprinters-Gruppe, in Deutschland bekannt unter der Marke "diedruckerei.de", mit einem Rekord: Das Unternehmen, das aus einer familiengeführten Druckerei im fränkischen Neustadt an der Aisch von Walter Meyer gegründet wurde, stellte im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 3,2 Milliarden individuelle Druckprodukte her und setzte mehr als 200 Millionen Euro um. Mehr als eine Million Businesskunden kauften bei dem Unternehmen seit Gründung online ein.
 
Die Zukunft sieht das Unternehmen in datengetriebenem Marketing und dem "One-Stop-Shopping". "Zu Beginn waren wir eine Druckerei, die E-Commerce gemacht hat, heute sind wir ein E-Commerce-Unternehmen, das druckt", bringt Michael Fries, CEO von Onlineprinters, den Transformationsprozess der Firma auf den Punkt. "Onlineprinters war einer der ersten Onlineshops für Drucksachen in Europa, und als einzige der großen Onlinedruckereien entstanden wir aus einem handwerklich orientierten Druckbetrieb. Dabei haben wir einen harten Paradigmenwechsel vollzogen: von null auf hundert Prozent online."
 
Seit dem Jahr 2008 verkauft das Unternehmen unter der Marke Onlineprinters seine Druckprodukte in 30 Länder – der Anteil des Umsatzes aus anderen europäischen Märkten ist dadurch stetig gewachsen. Im Jahr 2017 übernahm der Online-Druckdienstleister das britischen Unternehmen Solopress, im Januar 2018 erfolgte die Übernahme des dänischen Onlinedruckers LaserTryk in Skandinavien ist.
 
Die disruptive Kraft der Digitalisierung habe man erfolgreich nutzen können. Ein wichtiger Teil dieses kontinuierlichen Verbesserungsprozesses sei der Weg vom produktzentrierten Geschäftsmodell hin zum konsumentenfokussierten. "Ein Webshop, der nur als digitaler Vertriebskanal für die eigenen Produkte genutzt wird, hat ausgedient", betont Michael Fries.

Gerade im B2B-Bereich müssten Kunden einen echten Mehrwert über den reinen Produktkauf hinaus bekommen. Die Entwicklung bei Onlineprinters gehe deshalb aktuell vom Shop zur digitalen Plattform. Sie verknüpft Marketing, Vertrieb und Services und bietet den Kunden weit mehr als den Kauf eines Druckprodukts per Mausklick. Dank verknüpfter Daten erhalten sie passgenaue Vorschläge für weitere Produkte und Services, die ihr Portfolio ergänzen. (kü)

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