Please wait...
News / Aufspaltung in drei Teile
20.04.2017  Wirtschaft
Aufspaltung in drei Teile
Die Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH bekommt eine neue Struktur: Sie wird künftig aus einer Holding-Gesellschaft (Frankfurter Societät GmbH) und separaten Gesellschaft für Verlag (Frankfurter Societäts-Medien GmbH) und Druck (Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH) bestehen.
Das Unternehmen bestätigte am Montag eine entsprechende Anfrage des Fachmagazins "Kress Report" mit einer Pressemitteilung. Gesellschaftsrechtlich bleibe die Frankfurter Societät als ein Teilkonzern unter dem Dach der Fazit-Stiftung bestehen, heißt es in der Meldung. Die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter der heutigen Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH gingen auf die neuen Gesellschaften über.

Was nicht in der Mitteilung steht: Die Frankfurter Societät GmbH und die Frankfurter Societäts-Medien GmbH sollen in Zukunft nach "Kress"-Informationen nicht mehr der Tarifbindung unterliegen, einzig für die kampfstarken Drucker bleibt sie erhalten. Die knapp 700 Mitarbeiter verteilen sich wie folgt auf die drei neuen Unternehmen: 95 arbeiten bei der Holding, 180 in der Verlagstochter und 400 in der Druckerein.

Die Frankfurter Societäts-Druckerei gibt die "Frankfurter Neue Presse" heraus, bestellt die Geschäftsfelder Corporate Publishing und Buch und hat Druckereien in Mörfelden bei Frankfurt und Maisach bei München. Die Stiftung hält auch die Mehrheit an der FAZ GmbH.
Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Bestellen Sie jetzt den Newsletter von Druck & Medien!