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News / Mit Krippenplätzen gegen den Fachkräftemangel
Christine Schwarz-Fuchs hat mit anderen Betrieben eine Kita gegründet.
19.02.2019  Menschen
Mit Krippenplätzen gegen den Fachkräftemangel
Die Buchdruckerei Lustenau hat ein System zur Kinderbetreuung entwickelt, um Mitarbeiter zu gewinnen. Wie sie damit zur familienfreundlichsten Druckerei im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde.
Singende Kinder im Flur, Mütter mit Säuglingen im Stillraum oder schlafende Babys im Stubenwagen. Nicht gerade das, was man erwartet, wenn man eine Druckerei betritt. Kunden der Buchdruckerei Lustenau (kurz: BuLu) rechnen aber durchaus mit derartigem: Sie haben schon mal ein Stück Schokolade in der Tasche, wenn sie zur Besprechung oder Druckabnahme kommen.

Die Geschäftsführerin Christine Schwarz-Fuchs ist selbst Mutter von zwei Kindern und vielleicht ist es ihr deshalb wichtig, dass auch ihre Mitarbeiter Beruf und Familie vereinbaren können. Die meisten (männlichen) Personalchefs und Politiker kündigen zwar an, in Sachen Kinderbetreuung etwas zu unternehmen, damit gut ausgebildete Fachkräfte auch dann weiter ihrer Arbeit nachgehen können, wenn sie Mutter oder Vater geworden sind. Häufig bleibt es jedoch bei der reinen Willensbekundung, die in erster Linie Corporate-Social-Responsibility-Berichte positiv aussehen lassen.

Christine Schwarz-Fuchs wollte es nicht beim Reden belassen. Sie hat gehandelt. Gemeinsam mit Nachbar-Betrieben im Millennium Park von Lustenau gründete sie 2005 eine Kinderkrippe, die direkt gegenüber der Druckerei liegt.

Welche weiteren Maßnahmen die Geschäftsführerin ergriffen hat, um Mitarbeitern den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Geburt ihres Kindes zu erleichtern, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Druck & Medien. Hier geht es zur Bestellung. Das E-Paper steht hier im iKiosk zum Download bereit.
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