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30.01.2019  Wirtschaft
Feldmuehle setzt Sanierungskonzept um
Mit 200 Mitarbeitern setzt der Papierhersteller Feldmuehle nach der Insolvenz den Geschäftsbetrieb fort. Welche Märkte in Zukunft bedient werden.
Feldmuehle informierte Anfang Dezember 2018, dass sie sich zukünftig auf die Produktion von Spezialpapieren konzentrieren wird, das heißt auf nass- und laugenfeste Etikettenpapiere sowie flexible Verpackungspapiere. In diesem Zusammenhang wurde die Produktion von grafischen Papieren eingestellt und die Papiermaschine 2 zum Jahresende 2018 stillgelegt.

Am 28. Januar 2018 unterzeichneten die Geschäftsleitung und der Betriebsrat im Rahmen des Sanierungskonzepts einen Interessenausgleich und Sozialplan zur Restrukturierung. Ein Großteil der Mitarbeiter hat das Angebot des Unternehmens angenommen, zum 1. Februar 2019 in eine Transfergesellschaft zu wechseln, um sich für den Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren.

Die Feldmuehle GmbH wird ihren Geschäftsbetrieb ab dem 1. Februar 2019 mit rund 200 Mitarbeitern fortführen. Mit der Produktion von Etiketten- und flexiblen Verpackungspapieren bei einer Jahresmenge von rund 75.000 Tonnen will das Unternehmen weiterhin die internationalen Märkte bedienen.

Ebenfalls am 28. Januar 2019 wurde gemäß des Antrags der Geschäftsführung das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Feldmuehle GmbH beim Amtsgericht Pinneberg eröffnet. Zum Sachwalter wurde - wie schon im vorläufigen Verfahren - Dietmar Penzlin von Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin Insolvenzverwaltung Partnerschaft von Rechtsanwälten, Hamburg, bestellt.

Das Verfahren wird weiterhin in Eigenverwaltung geführt. Die Geschäftsführung arbeitet an einem Insolvenzplan, der bis Sommer 2019 umgesetzt werden soll. (kü)

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