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News / Ferag zieht Weiterverarbeitungstechnik Schritt für Schritt um
Sobald sich Produktionslücken ergaben, wurden die Maschinen umgezogen.
20.12.2018  Technik
Ferag zieht Weiterverarbeitungstechnik Schritt für Schritt um
Nach der Entscheidung von Ringier, ihre Zeitungsdruckerei Ende 2018 zu schließen, werden die dort produzierten Aufträge in andere Druckereien verlagert – der "Blick" und die "Luzerner Zeitung" ins Druckzentrum Zürich. Wie mit den Aufträgen auch ein Teil der Ferag-Technik an den neuen Standort umzog.
Das zu Tamedia gehörende DZZ Druckzentrum Zürich ist der größte Produktionsstandort für Tageszeitungen in der Schweiz. Auf dreifach-breiten Rotationen werden zum Beispiel der "Tages-Anzeiger" und die "Neue Zürcher Zeitung" gedruckt. Zu den jüngst akquirierten Druckaufträgen gehören die rund 160.000 Exemplare der Boulevard-Zeitung "Blick" sowie die von der CH Media verlegte "Luzerner Zeitung" mit ihren fünf Regionalausgaben, die an sechs Wochentagen mit jeweils knapp 118.000 Exemplaren produziert wird.
 
Bei Ringier Print Adligenswil (RPA) war Weiterverarbeitungstechnik von Ferag aus dem Jahr 2008 installiert, die sich aber hinsichtlich der Maschinensteuerung bereits auf einem aktuelleren technischen Stand befand. Grund genug für das Druckzentrum Zürich, drei der fünf Versandraumlinien aus Adligenswil zu erwerben um damit die eigene Produktionstechnik für die erhöhten Kapazitätsanforderungen fit zu machen und die zeitgemäßen technischen Voraussetzungen für die kommenden Jahre zu schaffen.

Wesentliche Teile der erworbenen Versandraumlinien wurden zwischen August und Ende November 2018 in Adligenswil demontiert und durch die Ferag an den neuen Einsatzort umgezogen. Es handelt sich um Komponenten für das Sammeln von Beilagen, Teile der Wickeltechnik sowie vor allem um Paketier- und Adressiertechnik.

Nachdem das Druckzentrum Zürich und Ferag vor Projektbeginn die Zusammensetzung der Versandraumtechnik aus Bestands-Modulen des DZZ und der neu erworbenen RPA-Technik festgelegt hatten, begann der Umzug an die Züricher Bubenbergstraße – sukzessive und parallel zum Umzug der bislang in Adligenswil produzierten Zeitungstitel. Sobald Produktionsmodule nicht mehr benötigt wurden und sich die passenden Produktionslücken ergaben, hatte Ferag sie nach Zürich gebracht. Dasselbe galt im dortigen Druckzentrum, wo ohne Produktionsunterbrechung die neue Technik angebunden werden konnte. (kü)

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