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07.12.2018  Technik
Vernetzung: Wie Drucker Print 4.0 umsetzen können
Die vernetzte Printproduktion ist eines der wichtigsten, wenn nicht gar das wichtigste Vorhaben der Druckbranche. Warum auch kleine und mittlere Druckereien in automatisierte Abläufe investieren müssen.
Print 4.0, die auf den Druck bezogene Variante von Industrie 4.0, ist allgegenwärtig, von keiner Veranstaltungs-Agenda mehr wegzudenken und Basis von Automatisierungs-Projekten in zahlreichen Druckereien. Denn die Vernetzung von Produktionen auf Basis des Internets greift um sich – und zwar überall.

Allerdings stellen sich nicht wenige Drucker die Frage, ob sie in einer Branche, die immer mehr mit datenbasierten Abläufen und immer automatisierter arbeitet, noch ihren Platz finden. Die Frage ist vielleicht noch nicht einmal unberechtigt, suggeriert sie ja gleichzeitig auch eine gewisse Existenzangst. So mag es zwar noch einige wenige Betriebe geben, die sich in einer Nische befinden, in der ein klassischer Handwerksbetrieb auch künftig noch seine Berechtigung hat. Doch das sind Ausnahmen. In den meisten Fällen wird es auf die Gleichung hinauslaufen, dass ein Unternehmen entweder den Sprung in die Digitalisierung schafft oder aber zu den Verlierern zählt. Diesen immensen Druck müssen Druckereien aushalten, ihre Arbeitsbläufe optimieren und automatisieren, sie müssen sich vernetzen und transformieren.
 
Die Befürchtungen, Automatisierungsvorhaben seien aufgrund mangelnder IT-Infrastruktur nicht umsetzbar, zu teuer und "rechneten sich nicht" – oder Print 4.0 sei nur etwas für Großbetriebe –, sind dabei nur einige von vielen Vorurteilen. Das Gegenteil ist der Fall, da es die Automatisierung auch kleinen und mittleren Betrieben ermöglicht, durch die digitale Vernetzung fehlende Größe wettzumachen. Von digital gesteuerten und automatisierten Prozessen unter Zuhilfenahme von Services aus dem Internet können kleinere Unternehmen profitieren.

Zumal Print 4.0 viele Komponenten und Berührungspunkte zum Andocken bietet. Die Datenübernahme vom Kunden muss ja nicht über einen offenen Web-Shop erfolgen, sondern kann auch in geschlossenen, mit auf die Kunden abgestimmten Workflows, abgewickelt werden. Die Vernetzung der Produktion mit einem automatisierten Auftragseingang und die Vernetzung von der Vorstufe bis zur Logistik muss ebenfalls Bestandteil sein. Die browsergestützte Steuerung von Produktionen auch über mobile Endgeräte nimmt dabei zu. Letztlich ermöglicht Print 4.0 auch eine intensivere Verknüpfung von Kunden, Dienstleistern und Lieferanten.

Lesen Sie im aktuellen Dossier von "Druck & Medien" zur Vernetzung außerdem: 

Die automatisierte Printproduktion verlangt ein radikales Umdenken von Druckbetrieben.
Vier Trends, und wie Druckereien darauf reagieren müssen.

Der Grad der Automatisierung von der Auftragsannahme bis zur Logistik entscheidet über den Erfolg von Druckereien. Stephan Plenz, Vorstand Digital Technology bei Heidelberger Druckmaschinen, über die Folgen der Digitalisierung und warum es weiterhin Drucker an der Maschine braucht.

Druckereien müssen automatisieren. Dafür brauchen sie aber eine klare Idee. Wie man Automatisierungsprojekte klug angeht.


Das Job Definition Format soll die Standardisierung und die Arbeitsabläufe in Druckereien vereinfachen. Hält es, was es verspricht? Und mit welchen neuen Entwicklungen können Druckbetriebe rechnen?

Drei Softwarespezialisten haben sich zusammengetan, um die Planung und Abwicklung von Druckaufträgen zu vereinfachen. Federführend ist Robert Zacherl von Impressed. Wie Druckereien von dieser Vernetzung profitieren.

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