Please wait...
News / "Blauer Engel" im Digitaldruck
Uwe Scherf: "Die Druckbeispiele haben uns überzeugt."
26.10.2018  Technik
"Blauer Engel" im Digitaldruck
Das Druckhaus Berlin-Mitte kann jetzt auch im Digitaldruck die Kriterien des "Blauen Engel" erfüllen. Eine erste Produktion ist bereits erfolgreich gelaufen.
Das Druckhaus Berlin-Mitte war die erste Druckerei, die nach den Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse produzieren konnte. Seit der Einführung des Umweltstandards nach RAL-UZ 195 konnten die Berliner bereits hunderte Blauer-Engel-Projekte drucken. Dieses Jahr wurde das Angebot auch um den Digitaldruck erweitert.

Notwendige Voraussetzungen für Blauer-Engel-Produktionen auf der Digitaldruckmaschine sind neben der Deiinkbarkeit der Druckprojekte und dem Einsatz von Recyclingpapier die Erfassung und Einhaltung der vorgegebenen Abfallquote. Die Einhaltung aller anderen Grenzwerte des Blauen Engels für Druckerzeugnisse sowie der Nachweis eines Energiemanagements sind selbstverständlich.

Gleichzeitig sollte der Digitaldruck auch qualitativ den Ansprüchen der Kunden gerecht werden und so den Offsetdruck ergänzen. Die Berliner entschieden sich für den Einsatz der Versafire von Heidelberger Druckmaschinen mit Trockentoner-Technologie, wobei die Standardkonfiguration mit den Optionen für Banner- und Briefumschläge, Deckweiß, Lack und Neonfarben sowie zusätzlichen Materialschächten ergänzt wurde.

Neben Kleinauflagen auf Recyclingpapier und mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse soll der Digitaldruck vor allem für Hybridprodukte, also einer Kombination aus Offsetdruck und dem individualisierten Digitaldruck genutzt werden.

Die Berliner Druckerei ist mit dem umweltgerechten Digitaldruck sehr zufrieden. Es gibt dazu erste Highlights: Eines ist die bereits seit längerer Zeit als Hybridprodukt laufende Mandantenzeitschrift eines Berliner Steuerberaternetzwerks, "tatort:steuern". Hier wurde ein Relaunch genutzt, um die Zeitschrift auf Recyclingpapier und "Blauer Engel"-Produktion umzustellen.

Uwe Scherf, Geschäftsführer von "tatort:steuern", erklärt: "Wir wurden vom DBM regelmäßig auf die Weiterentwicklungen beim Recyclingpapier und bei der umweltschonenden Druckproduktion informiert. Die Mitglieder unseres Netzwerkes versuchen in ihren Büros auf Ressourcenschonung und den Einsatz von Recyclingpapier zu achten. Da lag es nahe, dieses Engagement auch bei unserer Mandantenzeitschrift umzusetzen. Die Druckbeispiele des DBM haben uns dann überzeugt, den grafischen Relaunch auch für einen Papierwechsel zu nutzen. Mit dem Ergebnis sind sowohl wir im Netzwerk als auch unsere Abonnenten sehr zufrieden". 

"Durch die Umstellung von 'tatort:steuern' auf Recyclingpapier werden je Ausgabe 0,5 Tonnen CO2, 30 Kubikmeter Wasser und rund 6.000 kWh Energie eingespart. Zusätzliche Einsparungen erzielt das DBM durch den Einsatz prozessloser Druckplatten und die umweltschonende Printproduktion. (kü)

Sie möchten regelmäßig News von Druck & Medien erhalten? Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren, der jeweils dienstags und donnerstags erscheint.

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Bestellen Sie jetzt den Newsletter von Druck & Medien!